Dortmund

Trotz Pyro-Aktion beim Spiel gegen Mainz 05 - wohl kein Zuschauer-Ausschluss bei BVB-Heimspiel gegen Leipzig

Borussia Dortmund kommt nach den Pyro-Aktionen gegen Mainz offenbar mit einer Geldstrafe davon.
Borussia Dortmund kommt nach den Pyro-Aktionen gegen Mainz offenbar mit einer Geldstrafe davon.
Foto: dpa
  • BVB-Fans zündelten gegen Mainz mit Pyrotechnik
  • Borussia Dortmund stand aber noch unter Bewährung
  • Offenbar kein Verstoß gegen die Auflagen

Dortmund. Gute Nachrichten für Borussia Dortmund. Obwohl der BVB nach mehreren Pyro-Vergehen nur auf Bewährung keine harte Strafe bekam, lässt der DFB Gnade walten. Das berichtet „Bild“.

Demnach sieht der DFB die Aktionen beim Spiel gegen Mainz 05 nicht als Verstoß gegen die Bewährungsauflagen. Nur bei einem „schwerwiegenden Wiederholungsfall“ würde ein Teil der Zuschauer ausgeschlossen werden. Laut dem Bericht muss der BVB aber mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

Schon 2015 hatten BVB-Fans vor dem DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg durch das Zünden von Pyrotechnik für Ärger gesorgt. 2016 gab es beim Pokalfinale gegen Bayern München erneut Ärger.

BVB-Fans bekamen schon öfter Ärger vom DFB

Der DFB rügte auch weitere Vorfälle bei Spielen gegen Bayer Leverkusen (21. Februar 2016), Bayern München (5. März 2016) und den VfB Stuttgart (9. Februar 2016). Dabei ging es allerdings nicht immer um Pyrotechnik.

Nach den Vorfällen beim Pokalfinale 2016 verdonnerte das DFB-Sportgericht Borussia Dortmund deshalb zu einer Geldstrafe von 75.000 Euro - und drohte mit einem Teilausschluss von Fans, falls es innerhalb der Bewährungsfrist noch einmal Probleme geben sollte. Nachdem die Aktion vom Sonntag die Auflagen offenbar nicht verletzt, läuft die Bewährung noch bis zum 31. Mai 2017.

(fel)

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