Thomas Tuchel: Wie Bayern München im Werben um den Ex-BVB-Trainer wegen dieses Fehlers unterlag

Thomas Tuchel wird nicht Trainer des FC Bayern München. Offenbar machten die Münchener einen entscheidenden Fehler.
Thomas Tuchel wird nicht Trainer des FC Bayern München. Offenbar machten die Münchener einen entscheidenden Fehler.
Foto: dpa

München. Thomas Tuchel wird nicht neuer Trainer beim FC Bayern München. Das berichten übereinstimmend „Bild“ und „Süddeutsche Zeitung“.

Demnach entschied Tuchel sich gegen den deutschen Rekordmeister. Der Grund: Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund soll bereits einem ausländischen Topverein seine Zusage gegeben haben. Deshalb kommt ein Engagement beim Rekordmeister nicht in Frage. Das berichtete „Bild“ bereits am Samstag.

Thomas Tuchel: Bayern München kam zu spät

Nun deckt die „Süddeutsche Zeitung“ weitere Details des geplatzten Tuchel-Deals auf. Demnach machte der FC Bayern München einen entscheidenden Fehler. Man bemühte sich zu spät ernsthaft um Tuchels Dienste. Wie die Zeitung berichtet, habe der Rekordmeister zunächst nur „sporadisch“ um Tuchel geworben.

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Als die Bosse des FC Bayern München von Tuchels Auslands-Plänen erfuhren, versuchten sie den Trainer am Freitag in einer Telefonkonferenz umzustimmen. Daran nahmen laut „SZ“ neben Tuchel Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Sportchef Hasan Salihamidzic und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge teil. Doch das intensive Werben kam offenbar zu spät, Tuchel entschied sich gegen den FC Bayern München.

Geht der Ex-BVB-Trainer zum FC Arsenal?

In der Vergangenheit wurde Tuchel immer wieder mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht. In London würde er Arsenal-Trainerlegende Arsene Wenger beerben und auf seinen ehemaligen Schützling Pierre-Emerick Aubameyang treffen.

Aber auch ein Engagement beim FC Chelsea könnte denkbar sein. An der Stamford Bridge soll Chelsea-Vereinsboss Roman Abramowitsch mit dem Italiener Antonio Conte nicht zufrieden sein. Alle Wege scheinen für Tuchel nach London zu führen.

Nachfolge von Jupp Heynckes beim FC Bayern München völlig offen

Aber wer wird jetzt beim FC Bayern Nachfolger des 72-jährigen Heynckes? Auf der Liste der Bayern sollen noch Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim, Liverpools Jürgen Klopp und Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig), stehen. Die Bayern wollen offenbar einen deutschsprachigen Coach verpflichten.

Zuletzt berichtete die spanische Sportzeitung "Marca", dass die Bayern ihre Fühler nach Mauricio Pochettino von den Tottenham Hotspurs ausgestreckt haben sollen.

Lewandowski will Bayern offenbar verlassen

Dieser könnte laut der spanischen Zeitung offenbar auch Stürmer Harry Kane aus London nach München mitbringen. Diese Verpflichtung würde Sinn machen, wenn der offenbar wechselwillige Robert Lewandowski die Bayern verlassen würde.

Jedoch spricht die Sprachbarriere gegen ein Engagement des 46-jährigen Argentiniers Pochettino. Zudem besitzt er in Tottenham einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. (fel/rs)

 
 

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