Subotic nach BVB-Niederlage in Madrid: "Wir brauchen uns nicht zu schämen"

Wieder gesetzt beim BVB: Neven Subotic.
Wieder gesetzt beim BVB: Neven Subotic.
Foto: Getty Images

Madrid.. Als zentrales Glied einer Dreierkette befehligte Neven Subotic, bislang in der Saison eher ein Statist, die Abwehr auch gegen die Stars von Real Madrid. Trotz der 2:3-Niederlage und dem Ausscheiden aus der Champions League sah er positive Ansätze, damit die Mannschaft bald den ersten Sieg seit Oktober feiern kann. Er sprach nach der Partie über...

... den Spielverlauf: "Es gibt nicht viele Mannschaften, die in Madrid zwei Tore schießen und das dritte auf dem Fuß haben. Das war kein Spiel auf ganz hohem Niveau, aber eines auf hohem Niveau. Wir brauchen uns nicht zu schämen und können auch teilweise stolz sein. Abgesehen von den ersten 20 Minuten haben wir mutig gespielt, hatten Chancen, haben gezeigt, dass wir fähig sind zurückzuschlagen. Das sind wichtige Indizien in der jetzigen Phase. Das nehmen wir mit für die Partie gegen Bremen."

... die Reaktion auf den frühen 0:2-Rückstand: "Wir haben uns davon nicht beeinflussen lassen. Wir haben in der gleichen Formation mit dem gleichen Spielplan weitergespielt und waren überzeugt, dass es unter den Umständen richtig ist. Nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung sind wir auch nicht zu defensiv geworden, sondern haben den Jungs auch mal Druck gemacht."

... Gründe zur Zuversicht für die Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen am Samstag: "Ich glaube, dass die heutige Leistung nicht schlecht war. Wir haben nach einem 0:2 noch das 2:2 gemacht, das sprich für uns. Und die Tore, die Real gemacht hat, fielen nicht aus fünf Metern, sondern zwei davon von außerhalb des Strafraumes. Das kann passieren. Wir haben gezeigt, dass es gegen uns schwer ist. Wir treten als Mannschaft auf, doppeln die Gegenspieler. Das war erneut ein wichtiger Schritt, weil wir ein noch besseres Spiel als gegen Leverkusen geliefert haben, weil wir als Mannschaft agiert haben. Das wird auch gegen Bremen enorm wichtig sein.

... die Aussprache der Mannschaft nach dem 4:4 gegen Schalke als mögliche Ursache für den gestiegenen Teamgeist: "Das liegt an vielen Faktoren. Die Sitzung war wichtig für uns, damit wir als Mannschaft merken, dass es Dinge gibt, die nicht akzeptabel sind. Wir haben für uns entschieden, wer wir sind. In den Spielen danach haben wir mehr Charakter gezeigt."

 

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