Dortmund

Spontaner Krisengipfel: BVB-Boss Watzke und Thomas Tuchel treffen sich in der Trainerkabine

Streit beim BVB: Eine Chronik

Streit beim BVB: Eine Chronik

Drei Spiele muss Borussia Dortmund in dieser Saison noch bestreiten. Diese Chronologie erklärt, warum das Klima beim BVB so vergiftet ist.

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Dortmund. Tabellenplatz drei erklommen, das DFB-Pokalfinale erreicht: Bei Borussia Dortmund könnte beste Laune herrschen. Nach dem wichtigen 2:1-Sieg gegen Hoffenheim am Samstag fanden sich Präsident Reinhard Rauball, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc in der Kabine von Trainer Thomas Tuchel ein.

Kurze Gratulation, dann spontaner Krisengipfel. Inhalt des Gesprächs: Die Vereinbarung, ohne weitere Störfälle die Saison zu beenden.

Differenzen zwischen Vereinsführung und Trainer

Ein Interview des Geschäftsführers mit unserer Redaktion, in dem er Tuchel unausgesprochen Vertrauensmissbrauch vorwarf, hatte die bis dahin nur erahnten Differenzen zwischen Vereinsführung und Trainer offen gelegt.

Dem für den Zeitpunkt der Veröffentlichung kritisierten Watzke sprang Präsident Rauball am Montag zur Seite. „Er hat jahrelang bewiesen, dass er in schwierigen Situationen nicht an sich, sondern an den BVB denkt. Dieses Vertrauen in ihn sollte man schon haben“, sagte der 70-Jährige.

Rauball bestätigte Differenzen mit Tuchel

Rauball bestätigte ebenfalls, dass es Differenzen mit dem Trainer rund um das Sprengstoffattentat auf ihn sowie die Mannschaft und das schon einen Tag später nachgeholte Spiel gab und noch immer gibt.

„Am Folgetag wurde allen, auch dem Trainer, natürlich das Recht eingeräumt, sich gegen dem Spieltermin auszusprechen. Ein solcher Wunsch ist an uns nicht herangetragen worden.“

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