Gelsenkirchen

Thomas Delaney macht bei Schalke gegen Dortmund den Unterschied: Diese Szenen zeigen, was der BVB im Sommer besser gemacht hat als S04

Thomas Delaney war Dortmunds Mann des Derbys.
Thomas Delaney war Dortmunds Mann des Derbys.
Foto: Imago

Gelsenkirchen. Sein Tor war ein historisches, seine Leistung bärenstark. Thomas Delaney traf nach sieben Minuten zum 1:0 im Derby zwischen Schalke und Dortmund. Es war das schnellste Derby-Tor seit 1999.

Damals hatte der Niederländer Alfred Nijhuis in der dritten Minute für den BVB getroffen. Die Partie endete 1:1.

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BVB-Matchwinner Thomas Delaney trifft und geht voran

Doch nicht nur wegen seines Tores zum 1:0 war Thomas Delaney der Mann des Derbys. 20 Millionen Euro hatte der BVB sich den Dänen im Sommer kosten lassen.

Nicht erst im Derby zwischen Schalke und Dortmund zeigte der 27-Jährige, warum er jeden Cent wert ist. Gemeinsam mit Axel Witsel bildet Delaney ein BVB-Mittelfeld, das nicht nur spielerisch antreibt, sondern auch kämpferisch vorangeht.

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Delaney ist genau das Mentalitätsmonster, das dem BVB in der vergangenen Saison noch gefehlt hat. Das machte auch im Derby eine Szene deutlich. Schalkes Caligiuri wollte einen Einwurf, schrie auf den Referee ein, Delaney ging dazwischen und beruhigte Caligiuri.

Wer auf dem Platz 90 Minuten vorangeht, kann danach schon mal platt sein. Nach dem Spiel gab Delaney bei „Sky“ zu: „Ich bin müde, aber es ist schon geil. Es war ein hartes Spiel, nicht so schön. Ich glaube, es war ein Derby mit viel Intensität und Zweikämpfen.“

BVB-Transfers sitzen

Der BVB siegte im Derby auch, weil die Sommer-Transfers mit Delaney und Witsel voll einschlugen. Während die Borussia im Zentrum das Spiel dank des Dänen und des Belgiers überlegen war, enttäuscht Sebastian Rudy bislang, der zweite Sommer-Neuzugang Omar Mascarell stand erst gar nicht im Kader.

Fans feiern Delaney

Mit Delaney steht der BVB einfach sicherer. Als er gegen Augsburg (4:3) und Hertha BSC (2:2) fehlte, kassierte der BVB die meisten Gegentreffer in der Liga. Auch gegen die Bayern (3:2) wurde er erst spät eingewechselt.

Kein Wunder, dass die Fans Delaney feierten. „Er ist geboren für aggressive Spiele“, so Florian. „Mein heimlicher Mann des Spiels“, schreibt Manu auf Twitter.

Der Mann des Tages selbst sagte bescheiden: „Ein Tor, ein Sieg, es könnte heute nicht besser sein!“ Thomas Delaney ist bescheiden, bringt den Kampfgeist und Einstellung mit - Eigenschaften, die Spitzenreiter Dortmund für den großen Coup in dieser Saison braucht.

 
 

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