BVB-Fans können darüber nur müde lächeln: Sandro Wagner stichelt mit Aussagen gegen den Spitzenreiter

Sandro Wagner legt gegen nach dem Spitzenspiel gegen den BVB nach.
Sandro Wagner legt gegen nach dem Spitzenspiel gegen den BVB nach.
Foto: Imag/ ActionPictures

München. Sieben Zähler liegt Borussia Dortmund vor dem Rekordmeister Bayern München. Nach dem 3:2-Sieg im Spitzenspiel hat der BVB den Abstand zum engsten Konkurrenten ausbauen können. Grund genug, in München leise Töne anzuschlagen.

Nicht so bei Sandro Wagner. Gewohnt großspurig stichelt der Stürmer in Richtung des BVB. Fans werden über seine Aussagen nur müde lächeln können.

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Sandro Wagner stichelt gegen den BVB: „Keine Über-Mannschaft“

„Es ist brutal, wenn man auf die Tabelle schaut: Fünfter!“, sagte Wagner über die aktuelle Situation. „Das kann nicht der Anspruch sein von Bayern München und von uns persönlich.“

Der Ex-Nationalspieler will nichts davon wissen, dass der BVB nach dem 3:2-Erfolg über Bayern zuletzt Titelfavorit sei. „Ich bin nicht der Meinung, dass das die Über-Mannschaft ist.“

Deshalb will der 30-Jährige nicht von „Übergangsjahr oder Umbruch oder sonst einen Quatsch“ reden. „Wir müssen dieses Jahr deutscher Meister werden. Alles andere wäre eine Riesen-Enttäuschung mit der Mannschaft. Wir haben mit Abstand die beste Mannschaft in Deutschland.“

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Wagner meinte, dass der Grund für das Formtief nur bei den Spielern liege. „Jeder einzelne muss schauen, dass er jetzt wieder seine Leistung bringt. Wir haben zu viele Spieler von den 18 oder 19, die grad fit sind, die nicht auf ihr Leistungsniveau kommen.“

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Bayern München im Verletzungspech

Vier Tage nach dem Dämpfer im Bundesliga-Topspiel in Dortmund muss der FC Bayern den nächsten Rückschlag verkraften. James Rodríguez wird dem Fußball-Rekordmeister wegen einer Knieverletzung länger fehlen und in der Hinrunde womöglich gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Kolumbianer erlitt am Dienstag im Training einen Außenbandteilriss im linken Knie, wie eine Untersuchung bei Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt am Mittwoch ergab.

Der 27-Jährige müsse das Gelenk zunächst zehn Tage ruhigstellen, ehe Therapie und Reha beginnen könnten, hieß es. Eine genauere Prognose über die Ausfallzeit veröffentlichten die Bayern nicht. „Das ist natürlich bitter“, sagte Teamkollege Sandro Wagner bei einem Sponsorentermin. „James ist in meinen Augen unser bester Spieler. Er ist ein kreativer Kopf, den wir so nicht zweimal in der Mannschaft haben, und in der Bundesliga sonst überhaupt nicht.“

Die in der Tabelle auf Rang fünf abgerutschten Münchner müssen neben James auch auf die verletzten Thiago, Corentin Tolisso und Kingsley Coman verzichten. Bei Coman immerhin soll ein Comeback im Mannschaftstraining noch im November anstehen. „Normalerweise bin ich in zwei Wochen zurück“, verkündete der 22-jährige Franzose.

Ob er vor der Winterpause auch spielen wird, das wisse er nicht. „Ich muss erst sehen, wie mein Fuß reagiert“, sagt er. Coman hatte im ersten Saisonspiel einen Syndesmoseriss erlitten. In der Vorwoche absolvierte er erstmals eine Individualeinheit auf dem Rasen. (dpa/mb)

 
 

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