Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang: BVB-Sportdirektor Zorc stichelt gegen die Skandalnudeln

Mit den Kapiteln Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang hat Michael Zorc abgeschlossen.
Mit den Kapiteln Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang hat Michael Zorc abgeschlossen.
Foto: imago sportfotodienst

Michael Zorc ist heilfroh, dass „sein“ BVB in dieser Saison die Querelen der vergangenen Spielzeit hinter sich gelassen und zurück in die Erfolgsspur gefunden hat. Allen voran der Trainingsstreik von Ousmane Dembélé und die ständigen Disziplinlosigkeiten von Pierre-Emerick Aubameyang machten Borussia Dortmund in der Vorsaison sehr zu schaffen, wie der BVB-Sportdirektor der „FAZ“ schilderte.

„Wenn der eine streikt und der andere keine Uhr zu haben scheint, dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen“, sagt Michael Zorc in Bezug auf Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang.

Während Pierre-Emerick Aubameyang beim FC Arsenal mittlerweile mehr durch Tore als durch Fehltritte abseits des Platzes auffällt, hat Ousmane Dembélé beim FC Barcelona offensichtlich immer noch nicht dazugelernt. „Jetzt, da er in Barcelona spielt, bei einem der größten Klubs der Welt, treten diese Disziplinlosigkeiten offenbar immer noch auf“, so Michael Zorc: „Ich nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass das also keine Sache war, die irgendetwas mit den Verhältnissen hier beim BVB zu tun hatte.“

Ousmane Dembélé und der Transferstreik

Ousmane Dembélé war im Sommer 2017 dem BVB-Training ferngeblieben, um auf diese Weise einen Wechsel zum FC Barcelona zu erzwingen. Für 105 Millionen Euro (plus 42 Millionen Euro möglicher Bonuszahlungen) verkaufte der BVB den Franzosen schließlich an die Katalanen.

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Kaum war der Angreifer bei Barca angekommen, da warf ihn eine hartnäckige Muskelverletzung monatelang aus der Bahn. Als Ousmane Dembélé wieder fit war, leistete er sich jedoch einen Fehltritt nach dem anderen. Er kam zu spät zu Teammeetings, hielt sich nicht an vorgegebene Ernährungspläne, reiste unerlaubt zu einer Party nach Marrakesch (hier seine komplette Skandal-Akte).

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Pierre-Emerick Aubameyang: Seine Skandale beim BVB

Seit seinem Wechsel zum BVB im Jahr 2013 machte Pierre-Emerick Aubameyang sich einen Namen als Paradiesvogel. Stets fiel der Gabuner mit gewagten Frisuren und bunten Luxusautos auf.

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Mit jenen Luxusautos parkte der Stürmer regelmäßig falsch oder überschritt geltende Tempolimits. Außerdem kam Pierre-Emerick Aubameyang mehrmals zu spät zu vereinbarten Treffpunkten, reiste unerlaubt nach Italien oder gewährte einem Videoteam für den Dreh privater Werbe-Filme Zutritt zum BVB-Gelände.

Borussia Dortmund wurde es im Januar zu bunt, und der BVB verkaufte den Paradiesvogel für 63 Millionen Euro an den FC Arsenal.

 
 

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