Dortmund

Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé: Nach Derby-Sieg gegen Espanyol Barcelona leistet er sich die nächste Eskapade

Ousmane Dembélé
Ousmane Dembélé
Foto: dpa

Dortmund. Nächste Negativ-Schlagzeile von Ousmane Dembélé: Der Ex-BVB-Star ist erneut zu spät zum Training gekommen – dieses Mal zwei Stunden!

Am Samstag war noch heile Welt in Barcelona. Barca gewann das Derby gegen Espanyol 4:0, Dembélé erzielte das dritte Tor. Doch schon am nächsten Tag zog der 21-Jährige wieder Ärger auf sich: Denn zum angesetzten Training erschien er einfach nicht, erst als seine Teamkollegen bereits Feierabend hatten, absolvierte er individuelle Übungen.

Ousmane Dembélé: Wiederholt nicht zum Training erschienen

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Dembélé nicht zum Training erscheint. Anfang November meldete er sich 90 Minuten nach Beginn der Einheit krank, nachdem Mitarbeiter des FC Barcelona versucht hatten, ihn zu erreichen.

Später berichtete die spanische Zeitung AS, dass er gar nicht krank gewesen sei – stattdessen habe er die ganze Nacht zuvor an der Spielekonsole verbracht. Nach dem unentschuldigten Fehlen schmiss ihn Trainer Ernesto Valverde aus dem Kader. Doch damit nicht genug: Auf der Tribüne erschien er wieder zu spät.

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BVB-Sportdirektor Michael Zorc stichelt gegen Dembélé und Aubameyang

Bei Borussia Dortmund machte nicht nur der 21-Jährige Schlagzeilen, auch Pierre-Emerick Aubameyang war ein Sorgenkind des BVB. Auch wenn die Fußballer aus sportlicher Sicht ohne Frage eine Bereicherung für den Verein waren, vermisst der BVB eines sicher nicht: die Negativ-Schlagzeilen.

„Da hat sich eine Spirale entwickelt, die irgendwann nur noch schwer zu stoppen war“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Weiter erklärt er: „Wenn der eine streikt und der andere keine Uhr zu haben scheint, dann hat das schon Auswirkungen nach außen und nach innen.“

Zorc zeigt sich zumindest ein wenig erleichtert. „Jetzt, da [Dembélé] in Barcelona spielt, bei einem der größten Klubs der Welt, treten diese Disziplinlosigkeiten offenbar immer noch auf. Ich nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass das also keine Sache war, die irgendetwas mit den Verhältnissen hier beim BVB zu tun hatte“, so Zorc weiter. (cs)

 
 

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