Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé: Seine große Pannen-Akte beim FC Barcelona – ist damit jetzt Schluss?

Bei Borussia Dortmund und beim FC Barcelona bekleckerte Ousmane Dembélé sich nicht nur mit Ruhm.
Bei Borussia Dortmund und beim FC Barcelona bekleckerte Ousmane Dembélé sich nicht nur mit Ruhm.
Foto: imago/ZUMA Press

Dortmund/Barcelona. Bei Borussia Dortmund hatte Ousmane Dembélé sich keine Freunde gemacht, als der Franzose im vergangenen Sommer durch einen Trainingsstreik seinen Transfer zum FC Barcelona forciert hatte.

Und auch in Spanien ist der 20-Jährige seinem Ruf als Sorgenkind bereits mehrmals gerecht geworden. Es geht um Partys, Fast Food und sein Verhalten gegenüber den eigenen Mannschaftskollegen.

Nach Aus bei Borussia Dortmund: Ousmane Dembélé vor Wandel?

Zuletzt soll es bei dem Dribbelkünstler einen Sinneswandel gegeben haben. Wird Dembélé bei Barca etwa vom Saulus zum Paulus?

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Dembélé beim FC Barcelona mit viel Pech

Zu Beginn seiner Zeit in Barcelona hatte Dembélé zunächst eine Menge Pech. Nur drei Wochen nach seinem Wechsel hatte er sich einen Oberschenkelmuskelriss zugezogen, der ihn für den Rest der Hinrunde außen Gefecht gesetzt hatte.

Zunächst hatten Fans und Medien in Spanien großes Mitleid mit dem Franzosen. Kurz nach seinem Comeback im Januar zog Dembélé sich dann die nächste Blessur zu, die ihn erneut für mehrere Wochen ausfallen ließ. Und plötzlich wurde Kritik an seiner Einstellung laut.

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Spanischen Medienberichten zufolge wurde seine Ernährung zum großen Thema im Verein. Dembélé soll ein großer Freund von Fast Food sein, was Barca ein großer im Dorn im Auge war. Daher stellte der Club dem Franzosen einen eigenen Koch zur Seite. Den Koch soll Dembélé nach kurzer Zeit wieder entlassen haben.

Dembélé: „Gesünderes Leben als in Dortmund“

„Ich führe ein gesünderes Leben als in Dortmund, wo ich kein gesundes Leben hatte, aber ich habe mich trotzdem nicht verletzt“, sagte Dembélé: „Ich bin nicht im Top-Form, aber nach und nach wird es. Ich muss noch Herz-Kreislauf-Training machen, weil ich schnell müde werde.“

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Auch die Feierlaune des 20-Jährigen wurde zur Posse in Spanien. An einem Wochenende flog Dembélé nach einem Spiel nach Marrakesch, um dort mit Freunden eine Party zu besuchen. Fotos von dem Party-Trip machten schnell die Runde, und die spanische Presse war sich schnell sicher: Professionalität sieht anders aus.

„Es ist schwierig, sich hier zu integrieren“

Zudem soll Dembélé große Probleme haben, sich im Mannschaftsgefüge einzuordnen. Er selbst gab zu: „Es ist schwierig, sich hier zu integrieren.“

Und darüber hinaus gab es vor wenigen Wochen vom Trainer auch noch eine heftige Kritik an seiner Spielweise. Ernesto Valverde war mit der Defensiv-Arbeit des Angreifers unzufrieden. „Ousmane ist verpflichtet, auch nach hinten zu arbeiten. Das muss er beherzigen. Er muss in die Verfassung kommen, in der er in der Offensive eine entscheidende Rolle einnehmen kann und auch seine Defensivaufgaben erfüllt.“

Schafft Dembélé den Turnaround?

In den vergangenen Wochen ging es für Dembélé zumindest sportlich bergauf. Der Franzose stand regelmäßig in der Startelf und erzielte zuletzt im Ligaspiel bei Celta Vigo seinen ersten Treffer in der Primera Division. Durchlebt er nun einen Wandel auf und neben dem Platz?

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„Ich hatte viel Verletzungspech, aber ich gebe nicht auf“, sagte Dembélé und wies aufkommende Wechselgerücht sofort von der Hand: „Ich habe hier einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Ich werde doch nicht nach einem Jahr schon wieder gehen.“

BVB-Fans werden sich denken: Stimmt! Dembélé unterschreibt doch nirgendwo einen langfristigen Vertrag und geht dann nach einem Jahr schon wieder.