Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé: Aus beim FC Barcelona? Aus diesem Grund kann es für ihn äußerst eng werden

Ousmane Dembélé war im Sommer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt.
Ousmane Dembélé war im Sommer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona gewechselt.
Foto: imago/Action Plus

Barcelona. Für 105 Millionen Euro wechselte Ousmane Dembélé im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Durch weitere Bonuszahlungen kann die Gesamtablöse auf bis zu knapp 150 Millionen Euro anwachsen.

Doch nach nur einem Jahr droht dem Franzosen bereits das Aus bei Barca. Weil die Katalanen im Sommer einen weiteren Weltklasse-Angreifer verpflichten wollen, sei für Dembélé wohl kein Platz mehr im Barca-Kader, heißt es. Eine Ausleihe sei gut möglich.

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Von Borussia Dortmund zum FC Barcelona: Muss Ousmane Dembélé bald gehen?

Das Double aus Meisterschaft und Pokal ist dem FC Barcelona offenbar zu wenig. In der kommenden Saison wollen die Katalanen auch wieder in der Champions League durchstarten. Dass ausgerechnet der Erzrivale Real Madrid in der Königsklasse zuletzt einen Triumph nach dem anderen einfährt, ist Barca ein Dorn im Auge.

Daher will Barcelona im Sommer einen Weltstar verpflichten. Antoine Griezmann soll von Atletico Madrid zu Barca wechseln, berichtet „Mundo Deportivo“. Neben dem französischen Nationalspieler sowie Lionel Messi, Luis Suarez und Philippe Coutinho würde es für Dembélé dann ganz schön eng im Angriff des spanischen Meisters.

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Daher soll der 20-Jährige an Atletico ausgeliehen werden, heißt es in dem Bericht. In Madrid solle Dembélé die Spielpraxis sammeln, die ihm in Barcelona wohl verwehrt bliebe.

Dembélé will sich bei Barca durchbeißen

Bei Barca zeigte Dembélé zuletzt gute Leistungen, nachdem er fast die gesamte Hinrunde verletzungsbedingt ausgefallen war. Dennoch sagt Co-Trainer Jon Aspiazu über den Dribbelkünstler: „Er ist ein Spieler, der es nicht gewohnt war, taktisch zu arbeiten. Wir arbeiten an diesem Aspekt.“

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Taktische Disziplin ist für Cheftrainer Ernesto Valverde enorm wichtig. Die spanische Presse hatte Dembélé schon mit Ronaldinho verglichen – jedoch nicht wegen dessen fußballerischer Klasse, sondern wegen Dembélés mangelnden Willens zur Defensivarbeit.

Dembélé selbst will sich bei Barcelona durchbeißen. „Ich habe hier einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Ich werde doch nicht nach einem Jahr schon wieder gehen“, so der ehemalige Dortmunder, der den BVB nach einem Jahr verlassen hatte.