Dortmund

Ottmar Hitzfeld über BVB-Berater Matthias Sammer: „Es sollten nicht zu viele mitreden“

Matthias Sammer berät Borussia Dortmund: Ottmar Hitzfeld weiß jedoch nicht, wie genau das aussehen soll.
Matthias Sammer berät Borussia Dortmund: Ottmar Hitzfeld weiß jedoch nicht, wie genau das aussehen soll.
Foto: imago sportfotodienst

Dortmund. In diesem Sommer war Matthias Sammer zu Borussia Dortmund zurückgekehrt. Der einstige BVB-Profi und –trainer ist für den Verein als Berater tätig.

Nach der sportlich eher weniger zufriedenstellenden Saison 2017/18 wollte Borussia Dortmund mit der Verpflichtung von Matthias Sammer einen Experten an Bord holen, der die Vereinsverantwortlichen im Hintergrund berät.

Borussia Dortmund: Ottmar Hitzfeld erkennt Matthias Sammers Aufgabe nicht

Ein anderer Ex-BVB-Trainer hat sich nun kritisch zu der Aufgabe von Matthias Sammer geäußert. Ottmar Hitzfeld sagte „Sportbuzzer“: „Ich bin der Meinung, dass nicht zu viele mitreden sollten. Zu viele Meinungen sind nicht hilfreich.“

Hitzfeld weiter: „Sebastian Kehl wird sicher nah bei der Mannschaft sein, Michael Zorc aber der wichtigste Ansprechpartner für Favre bleiben.“

Hitzfeld: Was genau macht Sammer beim BVB?

Was genau Sammer beim BVB macht, hat sich Hitzfeld noch nicht erschlossen. „Die Rolle von Matthias Sammer kann ich nicht einschätzen, er soll ja offenbar beratend tätig sein. Matthias ist ein absoluter Experte, aber wen oder was er genau beraten soll, ist mir nicht so richtig klar.“

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Die Verantwortung bei Borussia Dortmund würden laut Hitzfeld Trainer Lucien Favre, Sportdirektor Michael Zorc oder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke tragen. „Am Ende müssen ohnehin die Leute vor Ort den Kopf hinhalten“, so Hitzfeld.

Hitzfeld: Favre wird erfolgreich sein

Die Verpflichtung von Lucien Favre als neuen Coach kann Hitzfeld hingegen auf ganzer Linie nachvollziehen. „Wenn man Favre in Ruhe arbeiten lässt, wird er erfolgreich sein“, sagte der 69-Jährige.

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Hitzfeld weiter: „Favre bleibt Favre. Er weiß, was er will. Das wusste aber auch Hans-Joachim Watzke, als er diesen Trainer verpflichtet hat. Über allem steht der Erfolg. Wenn der ausbleibt, wird es überall kritisch.“