Borussia Dortmund: Ausgerechnet dieser BVB-Liebling schlägt sich auf die Seite der Bayern-Bosse

Nuri Sahin spielte bis Sommer dieses Jahres bei Borussia Dortmund.
Nuri Sahin spielte bis Sommer dieses Jahres bei Borussia Dortmund.
Foto: imago/Martin Hoffmann

Bremen. Wie riesig die Rivalität zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dementsprechend groß war speziell bei den Fans des BVB die Häme, nachdem die Bayern vor vier Wochen ihre jetzt schon legendäre Pressekonferenz gegeben hatten.

Umso erstaunlicher ist es, dass sich nun ausgerechnet ein BVB-Fanliebling auf die Seite der Bayern-Bosse schlägt. Nuri Sahin kann die Medienschelte von Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic in Teilen nachvollziehen.

BVB-Liebling Nuri Sahin: „Ich kann nichts mit Experten anfangen“

„Ich habe Riesenrespekt vor Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge und bin wie sie der Meinung, dass wir nicht über eine Krise bei Manuel Neuer, Jerome Boateng oder Mats Hummels reden müssen“, sagte Nuri Sahin dem „Focus“.

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Die Münchner Vereinsverantwortlichen hatten speziell jene früheren Bundesliga-Profis angegriffen, die nun als Experten für Fernsehsender und Zeitungen ihre Meinung zum Besten geben. „Ich kann oft nichts damit anfangen, wenn Experten, die selber Spieler waren, über Spieler urteilen“, so Nuri Sahin, der die Kritik von diesen vermeintlichen Experten regelmäßig als „Wahnsinn“ und „respektlos“ wahrnimmt. Für Nuri Sahin selbst käme es nicht in Frage, nach seiner Karriere eine solche Rolle zu spielen.

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Nuri Sahin bei Borussia Dortmund

Nuri Sahin lernte das Fußballspielen beim RSV Meinerzhagen, ehe er sich im Alter von 13 Jahren dem BVB anschloss. Von 2001 bis 2005 durchlief er die Jugendabteilungen bei Borussia Dortmund und schaffte 2005 den Sprung in den Profikader.

In der Saison 2007/08 wurde er an Feyenoord Rotterdam ausgeliehen. Danach kehrte Nuri Sahin zum BVB zurück, und es folgte ein kometenhafter Aufstieg. Unter Jürgen Klopp entwickelte er sich zu einem zentralen Mittelfeldspieler von Weltklasse-Format. An der Meisterschaft 2011 hatte Nuri Sahin maßgeblichen Anteil.

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Für 10 Millionen Euro wechselte Nuri Sahin 2011 zu Real Madrid, wo er sich nicht durchsetzen konnte. Auch ein Leihgeschäft zum FC Liverpool brachte ihn nicht weiter, und so kehrte er im Januar 2013 zurück zu „seinem“ BVB.

In diesem Sommer wurde bei Borussia Dortmund schnell klar, dass Nuri Sahin unter dem neuen Trainer Lucien Favre keine große Rolle spielen würde, und so verkaufte der BVB sein Urgestein für eine Million Euro an Werder Bremen.

 
 

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