Dortmund

Nach Watzke-Rundumschlag bei Borussia Dortmund: „Herr Stöger, haben ihre Spieler wirklich ein Mentalitätsproblem?“

Peter Stöger sieht seine Mannschaft auch in der Mentalitätsfrage auf einem guten Weg.
Peter Stöger sieht seine Mannschaft auch in der Mentalitätsfrage auf einem guten Weg.
Foto: imago/mika

Dortmund. Diese Worte von Hans-Joachim Watzke saßen. Der BVB-Boss hatte den Spielern von Borussia Dortmund gedroht: Der Nächste, der einen Wechsel erzwingen will, kann sich auf erhebliche Konsequenzen gefasst machen (hier seine klare Ansage im Wortlaut).

„Am Donnerstag habe ich der Mannschaft klipp und klar gesagt: Der nächste Spieler, der so etwas macht, wird kläglich scheitern. Der bekommt ein riesengroßes Problem“, hatte Watzke der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt und ergänzt: „Der nächste Spieler, der versucht, uns unter Druck zu setzen, indem er Leistung zurückhält oder gar streikt, wird damit nicht durchkommen - und auf der Tribüne sitzen."

Watzke warf dem Team zudem vor, es fehle der „Spirit“, der den BVB in der jüngeren Vergangenheit so stark gemacht hätte. „Die Mannschaft, die 2011 und 2012 die Titel gewonnen hat, war fußballerisch definitiv nicht so gut wie die heutige Mannschaft“, so Watzke: „Aber sie hatte die beste Mentalität, die man sich vorstellen kann. Das ist der nächste Punkt, den wir angehen müssen: Wir benötigen im Sommer eine Kader-Justierung, je nach Verlauf der Rückrunde auch eine deutlichere.“

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Stöger: „Daran müssen wir arbeiten“

Hat das aktuelle BVB-Team wirklich ein Mentalitätsproblem? Peter Stöger hat eine klare Meinung. „Ich will es nicht Mentalitätsproblem nennen. Aber wenn Gegenwind kommt, müssen wir uns noch stärker aufstellen. Es geht darum, das Ganze dann als Gruppierung aufzufangen“, sagt der BVB-Coach.

Der Österreicher weiter: „Es lief erst so gut in der Saison, und dann ging‘s plötzlich bergab. Und wenn‘s bergab geht, muss man als Team geschlossen dagegen vorgehen. Daran müssen wir arbeiten.“

Das ganze Theater um Pierre-Emerick Aubameyang ist laut Stöger „gut von uns als Gruppierung verarbeitet worden. Da haben wir in Köln ein gutes Gesicht gezeigt. Da habe ich gesehen, dass die Mannschaft bereit ist, daran zu arbeiten. Ich sehe uns auf einem guten Weg.“

 
 

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