Nach Unentschieden im Derby: Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp legt sich mit TV-Reporter an

Immer für einen Ausraster gut: Jürgen Klopp.
Immer für einen Ausraster gut: Jürgen Klopp.
  • Liverpool ist im Derby gegen Everton nicht über ein 1:1 hinaus gekommen
  • Klopp ärgerte sich über den Schiedsrichter und einen TV-Reporter

Liverpool. Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Traditionsklub FC Liverpool hat wieder einmal mit einem eigenwilligen TV-Auftritt für Aufsehen gesorgt. Nach dem 1:1 (1:0) seiner Mannschaft im Merseyside-Derby gegen den FC Everton am Sonntag legte sich der 50-Jährige mit einem englischen Reporter an.

Zentraler Streitpunkt war die Elfmeterentscheidung in der 77. Minute, die zum Ausgleich durch Evertons Star Wayne Rooney führte. Liverpools Abwehrspieler Dejan Lovren hatte Dominic Calvert-Lewin im Strafraum zu Fall gebracht, doch Klopp war mit der Auslegung des Unparteiischen nicht zufrieden. Als der TV-Journalist im Interview angab, ebenfalls ein elfmeterreifes Foul gesehen zu haben, lachte Klopp höhnisch.

„Wir können an dieser Stelle abbrechen“

„Wir können an dieser Stelle abbrechen. Ich möchte mit Leuten reden, die wenigstens ein bisschen Ahnung vom Fußball haben“, sagte der frühere Trainer von Borussia Dortmund. Von weiteren Nachfragen des TV-Mannes zeigte sich Klopp mehr und mehr genervt.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Borussia Dortmund vertraut Stöger nur bis zum Saisonende - weil dann Nagelsmann kommt?

Nach Wechsel zum BVB: Vorstand des 1. FC Köln rechnet mit Stöger und Schmadtke ab

Schock für Ex-Schalker Rafinha: Schnee-Unfall auf dem Weg zum Fanklub-Besuch

-------------------------------------

„Können wir bitte damit aufhören? Offensichtlich bin ich nicht in Stimmung, Ihre Fragen zu beantworten. Und Sie haben keine besseren Fragen“, sagte der Deutsche mit angestrengter Miene.

Doch im Zwist gingen Klopp, der bereits während seiner Zeit in der Bundesliga öfter mit Journalisten aneinandergeraten war, und sein Gesprächspartner nicht auseinander.

Gegen Ende des Interviews schien die schlechte Laune des Coaches langsam aber sicher zu verfliegen: „Es gibt größere Katastrophen, als einen Punkt aus einem solchen Spiel mitzunehmen, aber es fühlt sich nicht allzu gut an. Entschuldigung für alles, was ich davor gesagt habe.“

 

EURE FAVORITEN