Marco Reus stellt BVB-Gespräche wegen Ausstiegsklausel hinten an

Marco Reus verpasste wegen einer Verletzung die WM 2014 und arbeitet nun an seinem Comeback.
Marco Reus verpasste wegen einer Verletzung die WM 2014 und arbeitet nun an seinem Comeback.
Foto: dpa
Marco Reus besitzt bei Borussia Dortmund zwar einen Vertrag bis Sommer 2017, kann den Vizemeister jedoch bereits in einem Jahr für die festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen Euro verlassen. Der BVB will dem begehrten Nationalspieler die Klausel abkaufen, doch Reus' Berater sieht keine Eile.

Dortmund. Nationalspieler Marco Reus hat keine Eile, mit Borussia Dortmund eine Einigung beim Abkauf seiner Ausstiegsklausel zu erzielen. "Marco ist für jeden europäischen Spitzenclub eine Verstärkung, von daher ist es auch völlig normal, dass sich viele Vereine um ihn bemühen", sagte Reus-Berater Dirk Hebel gegenüber Bild.

Zunächst wolle der 25-jährige Fußball-Star, der wegen eines Syndesmoseband-Anrisses auf die WM verzichten musste, "vollständig gesund werden und noch stärker als zuvor" auf den Platz zurückkehren. "Alle anderen Dinge stehen erst einmal hinten an", sagte Hebel.

Klausel ermöglicht Abgang im Sommer 2015

Im bis 2017 datierten Vertrag von Reus mit dem deutschen Vizemeister BVB soll für einen vorzeitigen Ausstieg im Sommer 2015 eine Ablöse von 35 Millionen Euro festschrieben worden sein. (dpa)

 
 

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