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Borussia Dortmund: Marco Reus trauert der Meisterschaft hinterher – DAS ärgert ihn besonders

Marco Reus ist nach der verlorenen Meisterschaft enttäuscht.
Marco Reus ist nach der verlorenen Meisterschaft enttäuscht.
Foto: imago images/Team 2

Dortmund. Die Hoffnung während der Spielzeit war groß, die Meisterschaft endlich wieder nach Dortmund zu holen. Doch am Ende standen Marco Reus und Borussia Dortmund wieder ohne Titel da, der BVB musste den Bayern das Double überlassen.

Die Enttäuschung sitzt bei Marco Reus auch Wochen nach Saisonende noch immer tief. Im Interview mit dem „kicker“ erklärt der Kapitän: „So richtig werde ich damit erst abschließen können, wenn ich nach der Zeit mit dem Nationalteam in den Urlaub gehe.“

Marco Reus: „Habe mich doppelt geärgert“

Und weiter: „Es tat richtig weh, weil die Chance diesmal einfach unglaublich groß war. Es war viel mehr drin für uns. Das hängt schon ein bisschen nach.“

Vor allem eine Sache schmerze ganz besonders: Dass die Bayern keine überragende Saison spielten. „Ich habe mich doppelt geärgert, denn wir haben den Titel nicht nur verpasst, sondern müssen uns dieses Versäumen auch selbst zuschreiben, weil wir zwischenzeitlich deutlich vorne lagen“, so der deutsche Nationalspieler.

Im Dezember betrug der Vorsprung von Borussia Dortmund auf die Münchner neun Punkte. Doch am Ende gewann der Erzrivale aus dem Süden die Liga mit 78 Punkten, der BVB hatte 76 Zähler.

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BVB-Kapitän Marco Reus: Karriereende rückt näher

Dennoch kann Marco Reus der Saison durchaus etwas Positives abgewinnen, wie er weiter erklärt: „Jeder hat jetzt seine Erfahrung gemacht. Wir haben uns bereits gut verstärkt. Unser Ziel muss es deshalb sein, bis zum Ende ganz oben zu bleiben und den Titel dann auch zu holen.“

Für die kommende Saison sicherte sich Borussia Dortmund bereits die Dienste von Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach), Nico Schulz (TSG Hoffenheim) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen).

Die Zeichen auf eine erfolgreiche nächste Saison stehen also gut – das weiß auch Marco Reus. Seine Gier nach Titeln sei schon seit seinem ersten Tag in Dortmund „extrem ausgeprägt“.

Aber er sagt auch: „Je näher das Ende der eigenen Karriere rückt, desto intensiver liegt das Augenmerk darauf. Seit ich in Dortmund dabei bin, waren wir etliche Male kurz davor. In den nächsten zwei, drei Jahren muss es jetzt dann aber auch mal klappen.“

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Marco Reus kritisiert Ansetzung der Länderspiele

Derzeit ist der 30-Jährige bei der Nationalmannschaft. Das DFB-Team muss am Samstag in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland ran, am Dienstag steht die Partie gegen Estland an. Von der Ansetzung der Partien zeigt sich Marco Reus alles andere als begeistert. „Meiner Meinung nach sollte spätestens nach dem Champions-League-Finale für alle wirklich Schluss sein, wenn im Sommer kein Turnier gespielt wird.“

Das Problem: Einerseits müsse man sich regenerieren, andererseits aber auch die Fitness beibehalten. Marco Reus im „kicker“: „Das ist sowohl für den Kopf als auch für den Körper extrem schwierig.“ (cs)

 
 

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