Marco Reus: Mega-Aufreger! Kapitän überrascht mit diesen Worten – „Wenn man ehrlich ist“

Marco Reus mit ehrlichen Worten über die Handelfmeter-Entscheidung.
Marco Reus mit ehrlichen Worten über die Handelfmeter-Entscheidung.
Foto: imago images/Horstmüller

Jene 52. Spielminute war wohl die spielentscheidende im Duell zwischen Borussia Dortmund und Manchester City. Eine Flanke geht vom Kopf Emre Cans an die Hand. Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande zeigt auf den Punkt. Auch der Videoreferee korrigiert die Entscheidung nicht. Die Wende - am Ende siegt ManCity 2:1 und erreicht das Halbfinale.

Nach Abpfiff hinterließ die Szene die BVB-Profis ratlos. Kapitän Marco Reus zeigte sich dagegen überraschend ehrlich.

Marco Reus mit ehrlichen Worten: „Hätten auch lautstark protestiert“

Als Marco Reus und Kollegen nach dem Spiel vor die TV-Mikros traten, war die Elfmeter-Szene Thema Nummer eins.

„Ich weiß zu 100 Prozent, dass ich den Ball erst mit dem Kopf berührt habe und er dann an den Arm gesprungen ist“, erklärte Emre Can bei „Sky“. „Ich glaube, in den Regeln steht, dass es dann kein Elfmeter ist. Wenn wir deswegen einen Elfmeter bekommen und verlieren, ist es klar bitter.“

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BVB - ManCity 1:2 (1:0)

  • Tore: 1:0 Bellingham (15.), 1:1 Mahrez (55./HE), 1:2 Foden (75.)

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BVB-Trainer Terzic hadert mit Schiedsrichter-Entscheidungen

Auch BVB-Coach Edin Terzic haderte mit dem Schiedsrichter. „So richtig Glück mit den Schiedsrichter-Entscheidungen in den letzten sieben Tagen hatten wir nicht“, so der Trainer. Schon im Hinspiel war dem BVB ein Tor von Jude Bellingham aberkannt worden.

„Wir haben jedes Jahr Schiedsrichter-Schulungen, wo uns ganz klar gezeigt wird, was sich verändert hat. Vor dieser Saison wurde uns ganz klar gesagt: wenn man sich selbst an die Hand köpft, wird es nicht als regelwidrig angesehen“, sagte Terzic mit Blick auf die Elfmeter-Entscheidung.

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Kapitän Marco Reus betrachtete die Szene ein bisschen differenzierter. „Aus meiner Sicht war es ein Handspiel.“

Der 31-Jährige ergänzte: „Aber der Ball ist vom Kopf an die Hand gegangen. Laut FIFA-Regeln ist das dann kein Strafstoß. Auf der anderen Seite hätten wir auch lautstark protestiert, wenn man ehrlich ist.“

Reus gestand aber deutlich ein, dass Manchester City am Mittwoch die bessere Mannschaft war. „Sie haben cleverer gespielt, das muss man neidlos anerkennen.“ (ms)