Manfred Burgsmüller tot: BVB-Legende tot in Wohnung gefunden

Manni Burgsmüller ist tot.
Manni Burgsmüller ist tot.
Foto: imago images

Er war einer der ganz Großen. Wie die Bild berichtet, ist die BVB-Legende Manfred 'Manni' Burgsmüller am Samstag im Alter von 69 Jahren in seiner Wohnung in Essen-Fischlaken völlig überraschend und viel zu früh verstorben.

Die Zeitung berichtet weiter, dass Manfred Burgsmüller eines natürlichen Todes gestorben sei. Eine Freundin habe den ehemaligen Weltklasse-Stürmer besucht, nachdem dieser stundenlang nicht auf ihre Whatsapp-Nachrichten reagiert hatte.

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Manfred Burgsmüller ist tot: Das Revier trauert um eine Legende

Gegen 19:35 Uhr sei dann der Krankenwagen vor dem Haus von Burgsmüller eingetroffen. Die Retter versuchten noch ihn zu reanimieren, leider ohne Erfolg. Etwa zwei Stunden später sei er für tot erklärt worden, so Bild.

Burgsmüller war einer der größten Enfant terrible der Bundesliga. Unvergessen seine Sprüche wie „Ein Engel bin ich bestimmt nicht. Ein Rebell aber auch nicht“ oder seine Aktion im Spiel gegen den BFC Dynamo Berlin, als er gegen die Kabinentür der Gästespieler hämmerte und schrie: „Kommt raus ihr Angsthasen!“

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Seine Stationen als Spieler:

  • 1967 bis 1971 Rot-Weiss Essen
  • 1971 bis 1974 Bayer 05 Uerdingen
  • 1974 bis 1976 Rot-Weiss Essen
  • 1976 Bayer 05 Uerdingen
  • 1976 bis 1983 Borussia Dortmund
  • 1983 bis 1984 1. FC Nürnberg
  • 1984 bis 1985 Rot-Weiß Oberhausen
  • 1985 bis 1990 Werder Bremen

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Manfred Burgsmüller: Seine Erfolge

Manfred Burgsmüller schoss 324 Tore und wurde mit Werder Bremen 1988 Deutscher Meister. Zudem stand er mit Werder zweimal im Finale des DFB-Pokals (1989 und 1990): Das Finale 1989 verlor er gegen seine alte Liebe Borussia Dortmund. Nach seiner aktiven Karriere als Fußballer wechselte Burgsmüller zum American Football. Mit Rhein-Fire gewann er zweimal den World-Bowl.

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Zudem kam er 1997 und 2002 ins Finale des World-Bowl.

Am Rande des U19-Derbys gedachte auch BVB-Boss Aki Watzke dem Vollblutstürmer: „Manni war ein Spieler, der sehr viel für Borussia Dortmund geleistet hat – und das in einer Phase, in der der Verein nicht zur Spitze gehörte. Das war sein Pech. Er war ein Instinktfußballer, wie es ihn nur selten gab. Ich hatte auch privat Kontakt zu ihm. Er war ein liebenswertes Schlitzohr. So sollten wir ihn in Erinnerung behalten.“

Wir berichten weiter.

 
 

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