"Kuba" denkt über seine Zukunft beim BVB nach

Will „das Gespräch mit dem Trainer und Michael Zorc suchen“: Jakub Blaszczykowski.
Will „das Gespräch mit dem Trainer und Michael Zorc suchen“: Jakub Blaszczykowski.
Foto: Ina Fassbender/Reuters
Jakub Blaszczykowski durfte im Revierderby gegen Schalke 04 von Beginn an für Borussia Dortmund spielen. "Kuba" hat einen Vertrag bis 2013 - er soll aber in seiner polnischen Heimat über zu wenig Einsatzzeit geklagt haben. Bleibt er oder geht er? Das ist offen.

Dortmund.. Einer der begehrtesten Interviewpartner nach dem BVB-Derbysieg war Jakub Blaszczykowski. Der Pole stand erstmals nach knapp zwei Monaten wieder in der Startelf, zeigte eine gute Leistung und wurde kurz vor Abpfiff unter viel Applaus ausgewechselt. Nachdem „Kuba“ die Fragen der Dortmunder Journalisten beantwortet hatte, widmete sich der Pole einer Delegation aus seinem Heimatland. Nicht nur die wollte wissen, wie und ob es mit dem 25-Jährigen beim BVB weitergeht. Blaszczykowski, Vertrag bis 2013, soll in der Nationalmannschaftspause über zu wenig Einsatzzeit in Dortmund geklagt haben.

Kapitän der polnischen Nationalelf

In polnischen Medien wurde mit Blick auf die EM 2012 in Polen und der Ukraine über einen Wechsel des stolzen Kapitäns der polnischen Nationalelf im Winter diskutiert. „Es hat mich gefreut, dass ich im Derby in der Startelf stand. Ich habe mich im Training voll reingehängt“, sagte Blaszczykowski. Über seine Zukunft will er sich mit dem BVB austauschen. „Ich werde das Gespräch mit dem Trainer und mit Michael Zorc suchen.“ Der BVB will den Polen halten und hat ihm nach Informationen dieser Zeitung eine Vertragsverlängerung bis 2015 angeboten.

Am Samstag war Blaszczykowski zufrieden, ebenso wie Lucas Barrios, der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand. Der Torjäger vom Dienst, das ist bekannt, fühlt sich auf der Bank auch nicht sehr wohl.

 
 

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