Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp besucht Baseballspiel in den USA – über dieses Foto lacht die Fußballwelt

Jürgen Klopp kann Baseball scheinbar wenig abgewinnen.
Jürgen Klopp kann Baseball scheinbar wenig abgewinnen.
Foto: imago/foto2press, AFLOSPORT, Montage: DER WESTEN

Boston. Mit seinem Klub FC Liverpool ist Jürgen Klopp derzeit im Trainingslager in den USA. Ein paar freie Stunden nutzte der ehemalige BVB-Trainer, um sich ein Baseballspiel der Boston Red Sox anzuschauen.

Oder war Jürgen Klopp etwa gar nicht freiwillig da? Mit Red-Sox-Kappe und Red-Sox-Shirt saß der Liverpool-Coach beim Ligaspiel gegen die Minnesota Twins auf der Tribüne – und wirkte eher gelangweilt.

Gelangweilter Jürgen Klopp bei den Boston Red Sox

Ein Twitter-Nutzer hatte gleich eine Vermutung, was Klopp zum MLB-Spiel verschlagen haben könnte.

Der Tweet vom „Athletic Soccer“-Redakteur Brooks Peck wurde zum Lacher im Netz. Über das Foto vom gelangweilten Jürgen Klopp im Baseball-Stadion „Fenway Park“ schrieb der Nutzer: „Wenn du nicht gerade ein Baseballfan bist, aber die Red Sox deinem Boss gehören und er dir 170 Millionen Pfund für Transfers gegeben hat.“

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Der Hintergrund: Der FC Liverpool gehört dem Multi-Millionär John W. Henry und seinem Unternehmen „Fenway Sports Group“ – genau wie die Boston Red Sox.

Eben dieser Henry und sein Unternehmen ermöglichten Klopp und Liverpool in diesem Sommer schon jetzt eine ganze Reihe von Mega-Transfers.

Jürgen Klopp und Liverpool haben schon jetzt 182 Millionen Euro ausgegeben

Der brasilianische WM-Keeper Alisson kam für 62,5 Millionen Euro und wurde damit teuerste Torhüter der Fußballgeschichte, für Naby Keita von RB Leipzig blätterten die Reds 60 Millionen Euro hin. Dazu bezahlte Liverpool 45 Millionen Euro, um den Brasilianer Fabinho vom AS Monaco loszueisen.

Schon fast lächerlich wirkt da die Ablöse von 14,7 Millionen Euro, die der Premier-League-Klub für den Ex-Bayern-Stürmer Xherdan Shaqiri an Stoke City bezahlte.

>> Jürgen Klopp: Diese Worte fliegen ihm jetzt um die Ohren

Einen Monat, bevor das Transferfenster schließt, hat der FC Liverpool also bereits 182 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben – bei gleichzeitig mickrigen 14 Millionen an Transfererlösen.

Brooks Peck schaltete beim Bild des gelangweilten Jürgen Klopp im Fenway Park (der übrigens John Henry gehört, genau wie die Anfield Road) und schloss daraus: Klopp konnte Henrys Einladung zum Baseballspiel schlecht ausschlagen, nachdem der ihm solche Transfer-Coups ermöglicht hat.

Ein Beleg dafür: Bevor er alle seine Wunschspieler verpflichten durfte, lächelte und winkte Jürgen Klopp noch auf einer Yacht – mit einer Cappie der New York Yankees auf dem Kopf.

 
 

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