Joker Mkhitaryan belebt das Spiel vom BVB - Note 2

In der zweiten Hälfte kamen Mkhitaryan und Gündogan gegen Hoffenheim in die Partie und sorgten für mehr Druck und Struktur beim BVB - die Noten.

Sinsheim.. Noten von 2 bis 5 - so bewerten wir die Leistung der Dortmunder in Hoffenheim.

Die BVB-Noten in der Übersicht

Roman Bürki: Hätte um ein Haar das 0:1 verschuldet, als er Vollands leicht abgefälschte Hereingabe fallen ließ - dann aber gegen Vargas eben noch zur Ecke blockte (24.). Später segelte er unter einer Flanke durch und hatte riesiges Glück, dass Bicakcic am langen Pfosten irgendwie das Tor verfehlte (67.). Beim Gegentor machtlos (42.) und in den übrigen Situationen ein weitgehend sicherer Rückhalt. Note: 4

Matthias Ginter: Sein Katastrophen-Fehlpass hätte fast zum 0:2 geführt, aber Vargas lupfte an den Pfosten (51.). Es war nicht sein einziger Wackler an diesem Tag - und vorne fehlten dieses Mal die gefährlichen Szenen. Note: 4,5

Sokratis: Der Grieche hatte bei den Hoffenheimer Offensivaktionen einige bedenkliche Wackler. So brachte er per Grätsche zwar Hummels zu Fall, nicht aber Volland - das brachte eine dicke Hoffenheimer Chance (36.). Und fünf Minuten später ließ er Volland erst passieren, rang ihn dann zu Boden - und hatte Glück, dass der Hoffenheimer Vorteil nichts einbrachte und er keine Gelbe Karte sah. Insgesamt nicht sein bester Tag. Note: 4

Mats Hummels: Spielte einige lange Bälle zum Niederknien, schon in der zweiten Minute schickte er Reus von der Mittellinie allein aufs Tor zu - doch der verstolperte (2.). Ein weiterer toller Chip in den Strafraum brachte das 1:1, als der Ball millimetergenau auf Castro kam (55.). Im Kerngeschäft in der Innenverteidigung allerdings bisweilen etwas unsicher. Note: 3

Marcel Schmelzer: Es war eine schwierige Aufgabe, die sich ihm beim 0:1 präsentierte, weil gleich zwei Spieler über seine Seite kamen - er hätte sie aber besser lösen können: Erst konnte er Vorlagengeber Vargas nicht stellen, dann bot er dem Torschützen Rudy nur Geleitschutz, anstatt beherzt in den Zweikampf zu gehen (42.). In Halbzeit zwei mit mehr Offensivaktionen, die aber nichts einbrachten. Note: 4

Julian Weigl: Hatte schon bessere Tage im BVB-Mittelfeld. Seine Pässe fanden zwar meist den Mitspieler, in der Rückwärtsbewegung aber stimmte Stellungsspiel und Zweikampfführung nicht immer. Ließ sich vor Vollands Großchance von diese austanzen (36.) - und vor dem 0:1 klaffte im defensiven Mittelfeld eine riesige Lücke - diesen Raum hätte er zustellen müssen (42.). Note: 4

Gonzalo Castro: Wechselhafter Auftritt des Neuzugangs. Spielte einige hübsche Pässe - beispielsweise einen Schnittstellenpass genau in Reus' Fuß (33.), leistete sich aber auch einige Ballverluste und war in der Rückwärtsbewegung nicht immer auf der Höhe - so verschlief er einen schnell ausgeführten Hoffenheimer Freistoß komplett, was richtig gefährlich hätte werden können (24.). Dann allerdings mit einem Geistesblitz, als er Aubameyang per Brust das 1:1 auflegte (55.). Als er von Mkhitaryan geschickt wurde, bekam er den Ball aber nicht an Baumann vorbei (71.). Note: 3,5

Jonas Hofmann (bis 45.): Sein dritter Startelf-Einsatz in Folge, durfte für den geschonten Mkhitaryan auflaufen - und nutzte seine Chance nicht. War zwar unheimlich engagiert, gerade gegen den Ball, blieb offensiv aber blass und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Note: 4,5

Shinji Kagawa: Deutlich schwächer als bei seinem Gala-Auftritt gegen Leverkusen, kam nur selten in gefährliche Räume. Schoss in der 67. Minute vom Elfmeterpunkt deutlich drüber - das war das erste - und letzte - Mal, dass er TSG-Torwart Baumann wirklich ins Schwitzen brachte. Note: 4,5

Marco Reus (bis 54.): Nach knapp dreiwöchiger Verletzungspause stand er wieder in der Startelf - und konnte kaum Impulse setzen. Seine beste Szene war ein Freistoß auf den Kopf von Aubameyang (31.) - wenn er aber selbst mal gefährlich in Richtung Tor geschickt wurde, konnte er den Ball nicht hinreichend kontrollieren (2., 33.), seine Schüsse gingen vorbei (36.) oder wurden gehalten (46.). Note: 5

Pierre-Emerick Aubameyang: Natürlich machte er wieder einmal sein Tor: Drückte Castros Vorlage aus kürzester Distanz über die Linie (55.). Davor mit einem gefährlichen Abschluss per Kopf, der knapp drüber ging (31.) und mit einigen weniger gefährlichen Abschlüssen - über weite Teile des Spiels aber konnten ihn seine Mitspieler nicht in Position bringen. Note: 3

Henrikh Mkhitaryan (ab 46.): Kam für Hofmann und brachte deutlich mehr Struktur in die BVB-Angriffe. Traumhafte Vorlagen für Castro (71.) und Ramos (86.). Aber auch er hatte zu viele Ungenauigkeiten in seinem Spiel. Note 2

Ilkay Gündogan (ab 54.): Trug ebenfalls dazu bei, dass das BVB-Spiel in Durchgang zwei deutlich druckvoller war - wenngleich er nicht so auffällig war wie Mkhitaryan. Note 3

Adrian Ramos (ab 77.): Kam für Castro und vergab eine Riesenchance, als er frei vor dem Tor den Ball nicht richtig traf. Ohne Note

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