Gonzalo Castro sieht den BVB nach Umbruch gut aufgestellt

Gonzalo Castro wechselte 2015 von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund.
Gonzalo Castro wechselte 2015 von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund.
Foto: defodi
  • Borussia Dortmund hat im Sommer wichtige Spieler abgegeben und viele Talente geholt
  • Gonzalo Castro ist von den Neuen überzeugt
  • Bei einigen Zugängen sieht er völlig neue Qualitäten

Bad Ragaz. Es wäre sicher übertrieben, Gonzalo Castro schon zum Inventar zu zählen. Der Mittelfeldspieler ist erst ein Jahr bei Borussia Dortmund. Mit seinen 29 Jahren und 311 Bundesligaspielen aber hat er vielen seiner Kollegen einen enormen Erfahrungsschatz voraus – erst recht nach diesem Sommer, in dem der BVB drei etablierte Kräfte verloren, aber einen ganzen Stall an jungen Talenten um die 20 Jahre hinzugewonnen hat.

Nun, da die wesentlichen Transferaktivitäten abgeschlossen sind, sieht Castro den BVB gut aufgestellt. „Die Breite im Kader ist sehr groß“, sagt er. „Letztes Jahr wurde es schonmal etwas enger, wenn sich mal zwei verletzt haben. Das wird uns jetzt nicht passieren.“

Mor und Dembélé können Lücken reißen

Zumal die Neuen Fähigkeiten mitbringen, die es so bislang nicht unbedingt gab. „Die haben enorme Qualität, gerade in Eins-gegen-eins-Duellen“, sagt Castro. „Das ist vor allem in Spielen wichtig, in denen der Gegner eng steht.“ Vielleicht seien die Tempodribbler wie Emre Mor und Ousmane Dembélé nicht sofort Kandidaten für die Startelf – für Einwechslungen aber auf jeden Fall. „Dann können sie mit ihren Aktionen Lücken reißen“, sagt Castro.

Und dann sind da ja noch zwei Neuzugänge, die erst Mitte Zwanzig sind, aber schon zu den erfahrenen Kräften zählen: André Schürrle und Rückkehrer Mario Götze. „Dass die Qualität haben, weiß jeder, sonst hätten wir sie nicht geholt“, sagt Castro. „Es ist gut, dass zwei kreative, unberechenbare Spieler gekommen sind, die werden uns gut tun.“

 
 

EURE FAVORITEN