Götze fehlt dem BVB beim DFB-Pokalspiel in Trier

Sebastian Weßling
Mario Götze saß gegen den FC Bayern 90 Minuten auf der Bank.
Mario Götze saß gegen den FC Bayern 90 Minuten auf der Bank.
Foto: firo
  • Ohne Mario Götze tritt Borussia Dortmund am Montag bei Eintracht Trier an
  •  Der Rückkehrer hat Adduktorenbeschwerden
  • Christian Pulisic rückt für ihn nach

Dortmund. Auch im zweiten Pflichtspiel der Saison wird Rückkehrer Mario Götze nicht für Borussia Dortmund spielen.

Nachdem er bei der Supercup-Niederlage gegen Bayern München 90 Minuten auf der Bank saß, meldete er sich vor dem DFB-Pokalspiel bei Eintracht Trier (20.45 Uhr, live in unserem Ticker) mit Adduktorenbeschwerden ab. „Muskelverhärtung trifft es wahrscheinlich am besten“, erklärte Trainer Thomas Tuchel, betonte aber auch: „Das ist als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen.“

Götze hatte wie die übrigen EM-Fahrer in der zurückliegenden Woche ein umfangreicheres und intensiveres Training abgespult als der übrige Kader. „Er hat das super vertragen, aber heute Beschwerden bekommen“, so Tuchel. Statt Götze rückt nun der 17-jährige Christian Pulisic in den Kader.

Tuchel war mit dem Supercup zufrieden

Vermutlich hätte Götze nach gerade erst drei absolvierten Trainingswochen ohnehin nicht zur Startelf gehört. Wie im Supercup vor einer Woche setzt Tuchel auch jetzt eher auf die Spieler, die eine längere Vorbereitung in den Beinen haben. „Es ist kein in Stein gemeißelter Grundsatz, aber es gilt auf jeden Fall noch Ähnliches“, sagt Tuchel, zumal er mit der Leistung gegen die Bayern grundsätzlich zufrieden war.

Nicht dabei sind definitiv Marco Reus und Erik Durm. Reus’ Rückkehr ins Mannschaftstraining wurde bekanntlich verschoben: „Wenn Vertrauen und Bewegungsfreiheit nicht zu 100 Prozent gewährleistet sind, ist ein Schritt zur Seite sinnvoll“, erklärte Tuchel.

OP letzte Option bei Durm

Durm wurde in der vergangenen Woche bei einer Operation entzündetes Gewebe aus dem Knie entnommen. „Die OP war die letzte Option, um Klarheit zu bekommen, weil das Knie nie komplett Ruhe gegeben hat, weil bei Erik nie das Gefühl kam: Jetzt merke ich gar nichts mehr“, begründete der Trainer. Deswegen entschied man sich zu einem ähnlichen Eingriff wie im vergangenen Jahr am anderen Knie – und hofft nun auf einen ähnlich schnellen Heilungsverlauf.

In einer weiteren Personalie besteht schon Klarheit, Tuchel bestätigte, was diese Redaktion schon berichtet hatte: Roman Weidenfeller wird im Pokal das Tor hüten, Roman Bürki in den übrigen Wettbewerben.