Dortmund

Ex-BVB-Trainer Peter Bosz winkt ein neuer Job

Peter Bosz wartet auf neue Jobangebote.
Peter Bosz wartet auf neue Jobangebote.
Foto: imago/Thomas Bielefeld
Nach seinem Scheitern beim BVB im Dezember 2017 ist der Niederländer noch immer ohne neuen Verein. Ein Klub erklärte ihn nun zur Wunschlösung.

Dortmund. Wie die niederländische Zeitung "de Telegraaf" berichtet, soll Peter Bosz Nachfolger von Dick Advocaat beim FC Utrecht werden - ab Sommer 2019. Der 70-jährige Ex-Bondscoach wurde erst vergangene Woche als neuer Übungsleiter beim Eredivisie-Traditionsklub vorgestellt, wird sein Amt jedoch nur bis Saisonende ausüben.

Utrecht strebt schon jetzt langfristige Planungssicherheit an und Klubchef Frans van Seumeren erklärte laut "Telegraaf" Bosz zur absoluten Wunschlösung. Der ist seit seiner Entlassung bei Borussia Dortmund im Dezember 2017 ohne Job. Sein Vertrag beim BVB läuft noch bis Saisonende. Bei einer vorzeitigen Einstellung wäre jedoch eine Ablöse an den Bundesligisten fällig.

Absturz nach Super-Start

Bosz übernahm zur Saison 2017/18 die Profis von Borussia Dortmund von Thomas Tuchel. Zuvor hatte er Ajax Amsterdam sensationell ins Finale der Europa League geführt. Der Tuchel-Nachfolger legte zunächst einen überzeugenden Start beim Bundesligisten hin und führte den BVB nach sieben Spieltagen mit 19 von 21 möglichen Punkten an die Spitze. Danach stürzte der BVB jedoch durch eine Pleitenserie bis auf Rang sieben der Tabelle ab und enttäuschte auch in der Champions League, weshalb sich die Vereinsführung für einen Trainerwechsel entschied. Peter Stöger führte die Borussia in die Champions League. Seit Saisonbeginn ist Lucien Favre im Amt beim börsennotierten Verein.

Vor allem das vergiftete Klima im Kader nach dem Transfertheater um Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé nannte der Niederländer zuletzt als Grund für sein gescheitertes Engagementim Ruhrgebiet. Auch die Kadergrößte (30 Spieler) belastete die Atmosphäre im Team sehr. Bosz war gezwungen, Nationalspieler auf die Bank zu setzen. Er kündigte an, bei seinem nächsten Klub einiges anders machen zu wollen: Bei künftigen Stationen werde er den Kader kleiner halten und "Spieler mitnehmen, die das System auch spielen können", das ihm vorschwebt.

 
 

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