Dortmund

Es ist fix! Mahmoud Dahoud wechselt zum BVB

Sebastian Weßling
Mahmoud Dahoud wechselt von einer Borussia zur anderen.
Mahmoud Dahoud wechselt von einer Borussia zur anderen.
Foto: imago
  • Borussia Mönchengladbach muss Mo Dahoud ziehen lassen
  • Der Fohle wechselt im Sommer zum BVB
  • Eine Ausstiegsklausel macht den Deal möglich

Dortmund. Mahmoud Dahoud wechselt im Sommer von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund.

Das gaben die Gladbacher und der BVB am Donnerstagmittag bekannt und bestätigten damit eine Meldung dieser Redaktion vom Mittwoch.

Ausstiegsklausel über zehn Millionen Euro

Dahouds Vertrag bei den Fohlen wäre noch bis 2018 gelaufen – enthält allerdings eine Ausstiegsklausel über zehn Millionen Euro, zu der noch einige Nachzahlungen kommen können. In Dortmund erhält der U21-Nationalspieler einen Vertrag bis 2022.

„Mo Dahoud ist ein hochtalentierter und spannender Spieler für das zentrale Mittelfeld, den wir seit mehreren Jahren sehr intensiv beobachten. Er hat bereits nachgewiesen, dass er auf Top-Niveau spielen kann“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Schon im Sommer wollte der BVB den 21-Jährigen verpflichten

Damals aber legte Gladbach sein Veto ein. Nun konnten die Niederrheiner einen Transfer nicht mehr verhindern.

„Es war für den Spieler und den Verein wichtig, dass die Entscheidung fällt, damit alle den Kopf wieder frei haben“, begründete Gladbachs Sportdirektor Max Eberl den Zeitpunkt der Verkündung.

Wunschspieler für Trainer Tuchel

Dahoud soll im Dortmunder Mittelfeld Julian Weigl ergänzen und diesem auch gelegentliche Verschnaufpausen ermöglichen.

BVB-Trainer Thomas Tuchel hatte sich schon lange für den Transfer stark gemacht und bekommt im Sommer nun nach Abwehrspieler Ömer Toprak von Bayer Leverkusen einen weiteren Wunschspieler.

Gladbach bleibt zuversichtlich

Gladbach dagegen verliert nach Granit Xhaka im Vorsommer einen weiteren hochkarätigen Spieler für das zentrale Mittelfeld. Sportdirektor Eberl kündigte an, das Geld, das für Dahoud eingenommen wird, in einen Nachfolger zu investieren.

Trainer Dietmar Hecking gab sich in dieser Hinsicht entspannt: „Bis auf den FC Bayern München müssen alle Vereine Spieler abgeben“, sagte er. „Die Borussia hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie solche Abgänge gut kompensieren kann.“

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