Der tiefe Fall des Emre Mor – jetzt lachen ihn sogar schon seine Teamkollegen aus

Emre Mor war einst eine Hoffnung von Borussia Dortmund und galt in Europa als Top-Talent.
Emre Mor war einst eine Hoffnung von Borussia Dortmund und galt in Europa als Top-Talent.
Foto: dpa

Einst zählte Emre Mor zu den Top-Talenten des europäischen Fußballs. Der „türkische Messi“ wurde er genannt, Top-Klubs wurden auf den Nationalspieler der Türkei aufmerksam.

Der FC Liverpool war hinter dem Juwel her, auch Borussia Mönchengladbach wollte Emre Mor verpflichten. Doch er entschied sich für Borussia Dortmund. „Emre Mor ist ein hochveranlagter und in der Offensive vielseitig einsetzbarer junger Spieler mit riesigem Entwicklungspotenzial“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc damals.

Emre Mor: Borussia Dortmund hatte große Hoffnung

Publikumsliebling könne Emre Mor werden, sagte Zorc der „Bild“ damals und zeigte sich vor allem von dessen Dribblings begeistert. Die Erwartungen waren hoch, die Enttäuschung umso größer, als den BVB-Verantwortlichen bewusst wurde, dass Emre Mor und Borussia Dortmund keine gemeinsame Zukunft haben.

In seinem Jahr bei den Schwarzgelben absolvierte der damals 20-Jährige nur 18 Pflichtspiele, erzielte ein Tor. Trotz seiner schlechten Bundesligabilanz entschied sich der spanische Erstligist Celta Vigo dazu, die Hoffnung noch nicht aufzugeben und holte den in Dänemark geborenen Mor für 13 Millionen Euro.

Bei Celta Vigo fällt Emre Mor auf – durch Undiszipliniertheiten

Doch seinen Durchbruch schaffte der Youngster auch in Galizien nicht. Nur zehn Mal stand der Linksaußen für Vigo in der vergangenen Saison auf dem Platz. Die Spielzeit endete für ihn ohne Tor, auch eine Vorlage gelang ihm nicht.

Auf sich aufmerksam machte Emre Mor in Spanien nur negativ: Mehrmals kam er zu spät zum Training, geriet in Auseinandersetzungen mit seinen Teamkollegen und wurde im Januar schließlich suspendiert. Spätestens seit diesen Vorfällen scheint er sich mit seinen Mitspielern nicht mehr zu verstehen.

So konnte es sich Iago Aspas von Celta Vigo nicht verkneifen, bei Social Media deutlich zu machen, was er von der Ex-BVB-Hoffnung hält. Unter eines seiner Bilder hatte Mor geschrieben: „Es ist schön, wieder zu Hause mit meiner Familie zu sein! Jetzt ist es an der Zeit, die Batterien für die nächste Saison aufzuladen.“

Aspas kommentierte: „Weil deine Batterien so leer von der letzten Saison sind?“ Mittlerweile ist die Kommentarfunktion deaktiviert.

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Emre Mor: Wo liegt seine Zukunft?

Und auch sonst macht der Fußballer vor allem wegen seiner Protzanfälle von sich reden. Besonders ein Foto sorgte für Spott: Emre Mor posierte vor rund einem Jahr auf einem Stuhl, auf dessen Rückseite mit glitzernden Steinen seine Rückennummer und sein Name gestickt waren.

Bei Celta Vigo hat der 21-Jährige einen Vertrag bis 2022. Medienberichten zufolge soll der spanische Verein kein Interesse daran haben, den Problem-Profi zu behalten und einen Verkauf anstreben. Ob die Nordspanier einen Abnehmer finden werden, bleibt allerdings fraglich. (cs)

 
 

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