Dortmund

Das Geld hätte er wohl nie gesehen - Darum war der Aktien-Plan des BVB-Attentäters sinnlos

Auf einen Sturzflug der BVB-Aktie hatte mutmaßliche Attentäter spekuliert. Geld hätte er aber womöglich nie bekommen.
Auf einen Sturzflug der BVB-Aktie hatte mutmaßliche Attentäter spekuliert. Geld hätte er aber womöglich nie bekommen.
Foto: imago stock&people
  • Sergej W. wollte durch den sinkenden BVB-Aktien-Kurs Millionen machen
  • Doch die hätte er womöglich nie gesehen
  • Die Banken hätten ihm das Geld nicht ausgezahlt

Dortmund. Er wollte richtig viel Kohle machen, doch die hätte er vermutlich niemals gesehen. Sergej W., ein 28-jähriger Deutsch-Russe, wollte mit dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus die Aktie des Fußballclubs abstürzen lassen.

Denn die Bank von Sergej W. hätte die Wette sofort gemeldet. Und: die Banken hätten wahrscheinlich die Auszahlung des „Gewinns“ verweigert.

Attentäter hätte zwei Tage auf das Geld warten müssen

„Sie hätten innerhalb der zwei Tage, die er hätte warten müssen, bis das Geld auf seinem Konto ist, wahrscheinlich das Geld gesperrt oder die Ermittlungsbehörden hätten zugegriffen“, erklärt Stefan Müller, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse, gegenüber der WAZ.

Der Anschlag und die Spekulationen am Aktienmarkt waren „aus handelstechnischen Hintergründen komplett sinnlos gewesen“, so der Finanz-Experte.

Den ganzen WAZ-Artikel kannst du hier nachlesen.

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