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Champions League: Warum Borussia Dortmund am Hoffenheim-Aus verdient

Michael Zorc wird es freuen: Durch das Ausscheiden der  TSG Hoffenheim in der Champions League bekommt der BVB mehr vom Marktpool.
Michael Zorc wird es freuen: Durch das Ausscheiden der TSG Hoffenheim in der Champions League bekommt der BVB mehr vom Marktpool.
Foto: Imago

Dortmund. Fest steht schon jetzt, dass der BVB durch das Scheitern von 1899 Hoffenheim in den Play-offs zur Champions League mehr Geld erhält.

Der deutsche Anteil am sogenannten Marktpool muss nun nur unter Bayern München, RB Leipzig und dem BVB statt unter vier Teilnehmern aufgeteilt werden.

Champions League: Borussia Dortmund bekommt mehr Geld

Im gesamten Marktpool der Uefa befinden sich in dieser Saison etwa 507 Millionen Euro. Die Länder erhalten daraus unterschiedliche Beträge, die davon abhängen, welche Einnahmen die Uefa auf dem jeweiligen TV-Markt generiert.

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Die exakten Zahlungen hängen von fünf Faktoren ab, darunter auch die Ergebnisse der Vereine bei vorherigen Champions-League-Teilnahmen. Der FC Bayern bekommt als Meister den höchsten Anteil.

Champions-League-Reform begünstigt Viertplatzierten

Im Vorjahr erhielten die Münchner auf diesem Wege rund 23,7 Millionen, Borussia Dortmund 20,2, Bayer Leverkusen 14,8 und Borussia Mönchengladbach 9,4.

Im kommenden Jahr werden die Marktpool-Einnahmen dann auf jeden Fall wieder auf vier Vereine aufgeteilt. Nach einer dann greifenden Champions-League-Reform muss der Tabellenvierte der Bundesliga künftig nämlich nicht mehr in die Playoffs, sondern ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert.

Die Töpfe bei der Champions-League-Auslosung

Topf 1: Real Madrid, Bayern München, FC Chelsea, Juventus Turin, Benfica Lissabon, AS Monaco, Spartak Moskau, Schachtjor Donezk

Topf 2: FC Barcelona, Atletico Madrid, Paris St. Germain, Borussia Dortmund, FC Sevilla, Manchester City, FC Porto, Manchester United

Topf 3: SSC Neapel, Tottenham Hotspur, FC Basel, Olympiakos Piräus, RSC Anderlecht, FC Liverpool, AS Rom, Besiktas Istanbul

Topf 4: Celtic Glasgow, ZSKA Moskau, Sporting Lissabon, Apoel Nikosia, Feyenoord Rotterdam, NK Maribor, Qarabag Agdam, RB Leipzig.

 
 

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