Dortmund

BVB: Verwirrung um Maximilian Philipp – nun ist dieser Verein im Gespräch

Adios BVB? Maxi Philipp steht vor einem Wechsel.
Adios BVB? Maxi Philipp steht vor einem Wechsel.
Foto: dpa

Dortmund. Wo spielt Borussia Dortmunds Angreifer Maximilian Philipp in der kommenden Saison? Fest steht, dass der 25-Jährige beim BVB keine Chance mehr auf einen Stammplatz hat. Nachdem er 2017 für die stolze Summe von 20 Millionen Euro aus Freiburg kam, konnte Philipp sich nie wirklich durchsetzen, speziell unter Lucien Favre musste er oft auf der Bank Platz nehmen.

Offen ist wohl nur, ob Borussia Dortmund ein gutes Angebot für Philipp bekommt. Lange galt der VfL Wolfsburg als Favorit auf die Verpflichtung des 25-Jährigen, doch der Meister von 2009 hat nun wohl Abstand genommen.

BVB wird Philipp wohl nicht nach Wolfsburg verkaufen können

Denn eigentlich wollte man den Philipp-Transfer mit Einnahmen aus dem Verkauf von Josip Brekalo finanzieren. Doch weil dessen Wechsel nun geplatzt ist, gibt es wohl nicht genügend Geld für Philipp. „Es ist richtig, dass wir nicht uninteressiert waren für den Fall, dass Josip Brekalo uns verlassen hätte. Dem ist aber nicht so und daher wird dieser Transfer eher komplizierter und schwieriger. Fast sogar unmöglich“, so VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im Gespräch mit Sky.

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Laut „Bild“ ist nun Eintracht Frankfurt die realistischste Option für Philipp. Die Hessen haben durch die Verkäufe von Luka Jovic (60 Millionen/Real Madrid) und Sebastien Heller (40 Millionen/West Ham United) genügend Geld, um Philipp zu finanzieren.

Im Paket mit Rode zur Eintracht?

Philipp könnte dann im Paket mit Sebastian Rode zur Eintracht wechseln. Der Mittelfeldspieler war vergangene Saison ohnehin an die Frankfurter ausgeliehen worden und konnte dort durch gute Leistungen überzeugen.

Dass bei der Eintracht in Sachen Transfers noch etwas passieren dürfte, bestätigte Sportvorstand Fredi Bobic im Gespräch mit Sport1: „Es wird sicherlich auch noch weitergehen. Wir werden auf jeden Fall noch das eine oder andere tun.“

Diesem Spieler stehen noch auf der Streichliste

Philipp ist allerdings nicht er einzige Spieler, den der BVB vor dem Saisonstart gerne loswerden würde - das machte Trainer Favre unmissverständlich klar. Der Kader sei aktuell zu groß: „22, 23 Feldspieler maximal. Dazu die drei Torhüter, und noch ein paar junge Spieler.“

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Auch André Schürrle, Shinji Kagawa und Raphael Guerreiro haben beim BVB keine Zukunft mehr. Im Falle Guerreiros liegt das allerdings nicht an seinen Leistungen, sondern vielmehr daran, dass der BVB sich mit dem Portugiesen wohl nicht mehr auf einen neuen Vertrag einigen kann.

 
 

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