Dortmund

BVB-Verteidiger Manuel Akanji über sein Debüt: "Ich war nervös"

Manuel Akanji.
Manuel Akanji.
Foto: Getty Images

Dortmund. Manuel Akanji sah nach diesem Spiel sehr zufrieden aus. Mit 2:0 hatte Borussia Dortmund den Tabellenvorletzten Hamburger SV geschlagen - und der Schweizer Nationalspieler hatte seine Heim-Premiere für seinen neuen Verein absolviert, weil er für den gesundheitlich leicht angeschlagenen Sokratis in die Mannschaft rückte. Hier spricht der im Winter vom FC Basel verpflichtete Verteidiger über seine ersten Eindrücke.

Herr Akanji, wie zufrieden sind Sie mit dieser Partie?

Manuel Akanji: Wir mussten bis zuletzt um den Sieg kämpfen. Ich denke, wir haben als Mannschaft gut verteidigt und hatten in der zweiten Halbzeit auch genug Chancen. Deshalb haben wir verdient gewonnen.

Wie wichtig war es, nach zwei Unentschieden im eigenen Stadion mal wieder einen Sieg einzufahren?

Manuel Akanji: Sehr wichtig. Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel bestätigt. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Es war viel Arbeit, aber das gehört dazu.

Waren Sie aufgeregt vor Ihrem Debüt?

Manuel Akanji: Ich war vor dem Spiel schon ein bisschen nervös, in einem so großen Stadion zu spielen. Aber die Mitspieler haben mich vom ersten Tag an und auch heute super unterstützt. Ich habe mich heute sehr, sehr wohl gefühlt, auch wenn da so viele Fans sind. Aber sie haben uns bis zur letzten Sekunden unterstützt. Wir wollten ihnen etwas zurückgeben und ich denke, das haben wir gemacht.

Sie sind im Winter zum BVB gewechselt und waren schon längst einsatzbereit. Wie schwierig war es für Sie, so lang auf ihren ersten Startelfeinsatz zu warten?

Manuel Akanji: Jeder Fußballer will immer spielen. Ich wusste schon, dass ich mir selber Zeit geben musste, weil ich in einem neuen Verein bin und zunächst noch ein bisschen Trainingsrückstand hatte. Aber wenn der Spieltag kommt, will man spielen. Woche für Woche will man unbedingt auf dem Platz stehen. Jetzt freue ich mich, dass der Moment gekommen ist.

Wie beurteilen Sie Ihre eigene Leistung?

Manuel Akanji: Wir hatten viele Zweikämpfe. Ich konnte im Spielaufbau nicht so viel machen, wie normalerweise in Basel. Hamburg hat die Mitte gut geschlossen, deshalb war es nicht leicht, die Pässe in die Schnittstellen zu finden. Defensiv haben wir als Mannschaft aber eine gute Leistung geboten - und ich denke, ich konnte dabei helfen.

Weil der Verein mit Ihnen und Stürmer Michy Batshuayi zwei Spieler im Winter verpflichtete, die bereits in einem anderen europäischen Wettbewerb aktiv waren, konnte der BVB nur einen von Ihnen für die K.o.-Spiele in der Europa League nominieren. Wie bitter ist es, jetzt in der Europa League zuzuschauen, während Sie sich mit dem FC Basel für das Achtelfinale der Champions League qualifizierten?

Manuel Akanji: Ich spiele nur in der Champions League (lacht). Spaß beiseite. Ich hätte auch gern international mit der Mannschaft gespielt, aber ich verstehe auch die Situation. Wir hatten mit Alex Isak nur einen Stürmer und Michy kann uns sehr helfen, wenn er vorne Tore schießt. Das kann ich nicht so gut (lacht).

 
 

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