BVB-Trainer Klopp warnt vor "gefährlichen" Wölfen

Thorsten Schabelon und Jonas Knoop
BVB-Trainer Klopp warnt vor "gefährlichen" Wölfen. Foto: Imago
BVB-Trainer Klopp warnt vor "gefährlichen" Wölfen. Foto: Imago
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Den ersten Champions League-Sieg gegen Olympiakos Piräus hat Jürgen Klopp längst abgehakt. Denn am Samstag hat die Borussia mit dem VfL Wolfsburg schon den nächsten "schweren" Gegner vor der Brust. Der BVB-Trainer warnt vor der individuellen Stärke der Wölfe.

Dortmund. An den Rechenspielchen, ob der BVB nun das Achtelfinale der Champions League noch erreicht oder nicht, beteiligte sich Trainer Jürgen Klopp zwei Tage nach dem 1:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus nicht mehr. Stattdessen richtete er seinen Fokus auf die anstehende Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg. Denn die wird, seiner Meinung nach, nicht minder schwer wie eine Aufgabe in der Königsklasse.

Klopp erwartet "unangenehme" Aufgabe

"Es wird eng, es wird schwierig, aber möglich" sagte Klopp im Hinblick auf das Duell am Samstag im heimischen Signal Iduna Park. Deutet man das Zitat des Fußballlehrers, geht der BVB zwar nicht mit Angst, aber mit viel Respekt in die Partie. "Das wird schon eine sehr unangenehme Aufgabe", führte Dortmunds Coach weiter aus.

Klopp warnt vor allem vor der individuellen Stärke das VfL. Obwohl das Team von Trainer Felix Magath derzeit nur auf Platz zwölf in der Tabelle rangiert, ist es gespickt mit Einzelkönnern. Im Sturm trifft der Kroate Mario Mandzukic (sieben Saisontore) derzeit fast wie er will. Dazu haben Torwart Diego Benaglio und Linksverteidiger Marcel Schäfer fast wieder zur alten Leistungsstärke zurück gefunden. Und noch einer könnte dem BVB am Samstag Probleme bereiten: Spielmacher Aleksandr Hleb stand am vergangenen Wochenende gegen die Hertha zum ersten Mal wieder in der Startelf der Wolfsburger und wird wohl auch in Dortmund auflaufen. Ein Spieler, der ohne Frage den Unterschied ausmachen kann.

Einsatz von Sven Bender fraglich

Direkter Gegenspieler von Hleb wäre im Mittelfeld normalerweise Sven Bender. Doch der Einsatz von Bender, der sich seit vergangener Woche mit Problemen am linken Sprunggelenk rumplagt, ist äußerst fraglich. Bisher hat der 22-jährige Mittelfeldabräumer noch nicht wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Sollte es für Bender nicht reichen, steht wieder Moritz Leitner als Ersatz bereit. Der 18-Jährige hat seinem Trainer gegen Olympiakos Piräus jedenfalls überzeugt. "Ich fand ihn richtig gut", sagte Klopp.

Während die sportliche Leistung der Mannschaft den BVB-Verantwortlichen wieder sichtlich Spaß macht, müssen sie sich abseits des Platzes weiterhin mit den Nachwirkungen des Pokalspiels gegen Dynamo Dresden herumärgern. Denn die Dresdener veröffentlichten nun auf ihrer Vereinsseite eine Stellungnahme zu den Vorfällen in Dortmund, in der sie dem BVB eine Mitschuld an den Krawallen geben. Für den BVB eine völlig unverständliche Haltung. Er weist mit aller Entschiedenheit die Vorwürfe aus Dresden zurück.