BVB-Star Hummels wird zum unmöglichen Richter

BVB-Star Mats Hummels spielt bei Facebook seit geraumer Zeit den Richter. Der Nationalspieler kommentiert böse Fouls und klagt Spieler wie Igor de Camargo wegen Schauspiel-Einlagen an. Dabei hat Hummels nichts verstanden. Damit provoziert er unter anderem gegnerische Fans. Ein Kommentar von Artur vom Stein.

Essen. Es ist ein Satz, der aufhorchen lässt. BVB-Star Mats Hummels hat jetzt mit dem „Kicker“ gesprochen und erklärt, dass es für ihn völlig in Ordnung ist, das soziale Netzwerk „Facebook“ zu nutzen, um öffentliche Kritik an Kollegen zu üben: „Wenn so etwas Unsportliches passiert wie in Berlin“, wird der Dortmunder aktuell zitiert, „dann kann man das machen“.

Natürlich kann man mit dem Finger auf andere zeigen, aber sollte ein Profi-Fußballer auch wirklich so handeln? Hummels war vor Wochen so genervt von Gladbachs Igor de Camargo, der mit einer üblen Schauspieleinlage einen Elfmeter in Berlin geschunden hatte, dass der Verteidiger sofort über Facebook wissen ließ, dass er die Nummer „peinlich“ und „beschämend“ finde.

BVB-Star Hummels hat nichts verstanden

Jawohl, peinlich und beschämend wie so viele Vorfälle in der Bundesliga. Und die Frage ist nun, wen knöpft sich Hummels demnächst vor? Einen Mitspieler bei Borussia? Einen Kicker von Bayern? Wieder einen Gladbacher? Oder sogar einen Schalker - vielleicht sogar vor dem nächsten Revierderby?

Nein, Hummels hat offenbar wenig verstanden. Es ist ohnehin mehr als genug Druck auf dem Bundesliga-Kessel und somit grundsätzlich keine gute Idee, sich als Nationalspieler öffentlich zum Richter zu erheben, zu zündeln und gegnerische Fans zu provozieren. Und peinlich und beschämend ist es vor allem, etwas so Selbstverständliches überhaupt formulieren zu müssen.

 
 

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