BVB-Präsident Rauball sah "eine unfassbare Demonstration in Schwarz-Gelb"

BVB- und Liga-Präsident Reinhard Rauball begrüßt Bayern-Trainer Pep Guardiola bei einem Champions-League-Spiel in München.
BVB- und Liga-Präsident Reinhard Rauball begrüßt Bayern-Trainer Pep Guardiola bei einem Champions-League-Spiel in München.
Foto: Getty Images
Die Enttäuschung über die 0:2-Niederlage im DFB-Pokalfinale ist nach wie vor groß bei Borussia Dortmund, auch bei Präsident Reinhard Rauball - ebenso groß aber ist der Stolz über die vielen mitgereisten BVB-Fans, denen Rauball ein anders Ergebnis gewünscht hätte.

Berlin/Dortmund.. Reinhard Rauball ist gelassen wie immer, als er um etwa 12.15 Uhr die Sicherheitskontrolle am Berliner Flughafen Tegel passiert. Der Präsident von Borussia Dortmund posiert mit Flughafen-Mitarbeitern für Fotos, unterzeichnet Trikots und stellt sich dann den ragen der Journalisten - wobei deutlich wird, dass auch ihm das mit 0:2 verlorene DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München noch nachhängt.

Herr Rauball, eine Nacht ist vergangen nach der Niederlage gegen Bayern München. Ist die Enttäuschung schon etwas niedriger als gestern noch?

Reinhard Rauball: Die Enttäuschung ist immer noch da. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und ich glaube, dass wir auch sehr gut angefangen haben, aber im Laufe des Spiels nicht die Lösungen gefunden haben, die erforderlich gewesen wären. Deswegen bleibe ich dabei, wir müssen dem FC Bayern München natürlich als Verlierer herzlich gratulieren. Wir haben es in diesem Jahr nicht geschafft, wir müssen es wieder neu versuchen im nächsten Jahr.

Trotz des 0:2 hat der BVB gefeiert. Tut es gut, wenn man merkt, dass die Mannschaft gefeiert wird, obwohl sie verloren hat?

Rauball: Ich habe ja gestern schonmal den Versuch unternommen, in der Innenstadt mal das Flair aufzusaugen. Und es war eine unfassbare Demonstration in Schwarz-Gelb, die man da sehen konnte. Diese vielen, vielen Tausende Fans in Schwarz-Gelb, die da mitgereist sind, denen hätte ich schon gegönnt, dass sie im Anschluss vielleicht etwas länger feierten als sie es in dieser Nacht getan haben - mich eingeschlossen.

Wie lange haben Sie denn gefeiert bei der Schwarz-Gelben Nacht im Kraftwerk?

Rauball: Ich glaube, zwei Uhr war es. Ich muss da den Jüngeren den Vortritt lassen, die haben das, glaube ich, auch besser ausgenutzt.

 
 

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