BVB: Manuel Akanji lüftet ein Geheimnis, das sich jeder Fan gefragt hat

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat im Jahr 2020 eine Mannschaft, die in der Bundesliga ganz oben mitspielen kann. Eines der Wunderkinder ist der norwegische Shootingstar Erling Haaland. Der erst 20-jährige Stürmer wechselte im Januar 2020 für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB. Heute soll er um die 80 Millionen Euro wert sein.

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Moderne Fußball-Auswahlen sind längst eine internationale Angelegenheit.

Beim BVB sind Spieler aus gut einem Dutzend Nationen beschäftigt – doch wie funktioniert da eigentlich die Kommunikation?

BVB: Manuel Akanji verrät, wie sich Kicker eigentlich verständigen

BVB-Verteidiger Manuel Akanji hat dazu jetzt seltene Einblicke gewährt. Der Schweizer hat sich in seinem Blog bei „Watson“ dem Sprachen-Wirrwarr mal ausführlicher gewidmet. Deutsch sei nach wie vor die am häufigsten gesprochene Sprache auf dem BVB-Trainingsgelände, so Akanji.

„Danach folgt bei uns englisch – das versteht jeder zumindest ein bisschen und die meisten Spieler können sich damit auch mehr oder weniger gut ausdrücken“, erklärt der Innenverteidiger. Auch französisch und spanisch - wenn auch nach den Abgängen von Paco Alcacer, Achraf Hakimi, Leo Balerdi und Sergio Gomez etwas weniger - seien im Kader verbreitet.

Der Norweger Erling Haaland und der Däne Thomas Delaney verstünden sich aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Sprachen auch gut.

BVB: Schweizerdeutsches Trio

„Und natürlich ist auch Schweizerdeutsch eine BVB-Sprache, mit unseren Goalies Roman Bürki und Marwin Hitz bilde ich ja ein Schweizer Trio in Dortmund“, verrät der 25-Jährige.

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Auf dem Platz passe er sich in der Regel seinem Mitspieler an - also entweder deutsch, französisch oder englisch. „Diese drei Sprachen sind im Weltfußball wohl die wichtigsten: Du findest fast in jeder Mannschaft einen, der entweder deutsch, französisch oder englisch spricht“, so Akanji.

BVB: Meist bleibt es bei kurzen Kommandos

Viel gesprochen werde ohnehin nicht, so Akanji. „Klare Kommandos genügen. Wenn ich einem Mitspieler den Ball passe, dann rufe ich ihm gleichzeitig zu, ob er unbedrängt ist oder ob ein Gegenspieler naht. Oder ich weise ihn an, dass wir als Mannschaft aufrücken.“

Meist bleibe es bei „Solo“, „tourne“ oder „time“.

BVB-Spieler Witsel hat ein besonderes Sprachtalent

Ein besonderes Sprachtalent sei Axel Witsel, verrät Akanji. Er könne französisch, englisch, portugiesisch, italienisch und verstehe auch deutsch.

„Erling Haaland beispielsweise kann sicher besser als viele andere deutsch, er zieht es aber vor, englisch zu sprechen. Auch der junge Amerikaner Giovanni Reyna versteht schon ziemlich gut deutsch, er traut sich aber noch nicht, sich so zu äußern“, so Akanji in seinem Watson-Blog.

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Und der Trainer, wie kommuniziert der bei so vielen Spielern mit verschiedenen Muttersprachen eigentlich?

Offenbar verbirgt sich hinter Lucien Favre ein Multitalent: „Unser Trainer Lucien Favre spricht zur Mannschaft deutsch, mit den französisch Sprechenden unterhält er sich als Westschweizer in ihrer gemeinsamen Muttersprache“.

Aber: „Wenn uns in der Teambesprechung der Gegner vorgestellt wird, dann erfolgt das auf deutsch und englisch. Ein Assistenztrainer übersetzt zusätzlich für die englisch sprachigen Mitspieler; das macht er auch im Training, wenn etwas nicht verständlich ist.“ (ms)