BVB macht mit Sieg über Wolfsburg großen Schritt Richtung Champions League

Triumphator: BVB-Trainer Jürgen Klopp freut sich nach dem 2:1 gegen Wolfsburg.
Triumphator: BVB-Trainer Jürgen Klopp freut sich nach dem 2:1 gegen Wolfsburg.
Foto: imago
Der 2:1-Sieg über den VfL Wolfsburg verschafft Borussia Dortmund Selbstvertrauen vor dem Champions-League-Spiel gegen Madrid - vor allem aber trägt er dazu bei, dass der BVB fast sicher auch in der kommenden Saison dabei ist. Denn der Vorsprung auf Rang vier ist fünf Spieltage vor Schluss deutlich.

Dortmund.. Inhaltlich sah man die Angelegenheit durchaus gleich bei Borussia Dortmund, nur semantisch lag man nicht ganz beieinander. "Wenn man jemals die Worte 'Big Points' in den Mund nehmen wollte, kann man das heute sicherlich tun", sagte der BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. "Das waren nicht nur Big Points, sondern die Steigerung davon", meinte dagegen Innenverteidiger Mats Hummels. Beide aber waren sich einig: Der Erfolg gegen den Tabellensechsten war ein riesiger Schritt zur direkten Qualifikation für die Champions League, für die Rang drei reichen würde.

BVB nutzte die Vorlagen der Konkurrenz

Der sonst stets pessimistisch eingestellte Watzke war für seine Verhältnisse geradezu euphorisch, als er verkündete: "Zehn Punkte Vorsprung auf Platz vier plus das bessere Torverhältnis - damit sind wir noch nicht durch, aber es ist natürlich ganz komfortabel." Der BVB nutzte die Vorlagen, die ihm die Konkurrenz geliefert hatte: "Es war ein Riesenschritt für uns, weil Leverkusen gepatzt und Schalke nur Unentschieden gespielt hat", freute sich Erik Durm. "Wir hatten das Gefühl, dass der Ball jetzt relativ frei lag und wir den jetzt verwandeln sollte", meinte Watzke.

Noch zwei Sieg aus den fünf ausstehenden Partien reichen, um sicher in der Champions League zu spielen, der BVB kann also bereits relativ sicher mit Millioneneinnahmen planen. An den für die kommende Saison geplanten Transfers ändert das allerdings laut BVB-Boss nichts. "Wir wussten vor dem Spiel ungefähr, was wir machen wollen, und das hat sich jetzt auch nicht geändert", so Watzke. "Ganz davon abgesehen würde das Borussia Dortmund auch nicht nachhaltig zurückwerfen, wenn wir es einmal nicht schaffen sollten, weil wir in den letzten Jahren durchaus Reserven geschaffen haben. Unsere Planungen sind komplett unabhängig davon."

Vorteil bei Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen

Für die Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen ist die Qualifikation für die Champions League dennoch keine Nebensächlichkeit - denn schon bei den Verpflichtungen von Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick Aubameyang und Sokratis vor der laufenden Saison war die Aussicht auf Champions-League-Einsätze auch jenseits der Gruppenphase alles andere als ein Nachteil.

 
 

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