Dortmund

BVB: Kapitän Reus nach Pokalspiel: "Wäre das in der Bundesliga passiert, dann ..."

Eine entscheidende Spielszene? Reus setzt sich vor dem 0:1 gegen Kevin Großkreutz durch.
Eine entscheidende Spielszene? Reus setzt sich vor dem 0:1 gegen Kevin Großkreutz durch.
Foto: imago images / Jörg Schüler

Dortmund. Schaut man nur auf die Statistiken, könnte man denken, dass Borussia Dortmund die erste Runde des DFB-Pokals ganz problemlos überstanden hätte. 27 Torschüsse und 74 Prozent Ballbesitz stehen auf dem Konto des BVB. Doch der tat sich besonders in der ersten Halbzeit schwer, den Ball über die Torlinie zu bringen.

Nach dem Seitenwechsel wurde Dortmund dann aber seiner Favoritenrolle gegen den Drittligisten KFC Uerdingen gerecht. Kapitän Marco Reus konnte eine Flugball verarbeiten und denn Damm brechen - 0:1 aus Sicht der Hausherren.

Irreguläres BVB-Tor leitet Sieg ein

Doch das Tor hätte gar nicht zählen dürfen. Kurz bevor Reus den Ball in die rechte Torecke schob, hatte er diesen mit dem rechten Oberarm berührt. Ob Absicht oder nicht: Laut neuem Regelwerk ist jedes Handspiel im direkten Zusammenhang mit einer Torerzielung in dieser Saison regelwidrig.

Der Schiedsrichter hatte die entscheidende Szene allerdings nicht gesehen. Der KFC-Verteidiger Großkreutz hatte ihm die Sicht versperrt. Im DFB-Pokal kommt der Videobeweis erst ab dem Viertelfinale zum Einsatz, sodass die Entscheidung auch nicht rückgängig gemacht werden konnte.

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Reus räumt Regelwidrigkeit ein

Auf die Szene angesprochen und nach Sichtung der TV-Bilder räumte BVB-Kapitän Marco Reus ehrlich ein: "Ich habe den Ball an die Hand bekommen. Wäre das in der Bundesliga passiert, dann wäre das Tor nicht gegeben worden."

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Den Uerdingern bringt diese nachträgliche Ehrlichkeit zwar nichts mehr, doch das Spiel wäre wohl auch ohne den Treffer von Reus zugunsten des BVB entschieden worden. Zu deutlich war die Dominanz von Borussia Dortmund in der zweiten Spielhälfte.

 
 

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