BVB-Juwel Dembélé zeigt im Pokalfinale seine Klasse - unsere Einzelkritik

Foto: Getty Images
Ousmane Dembélé gehörte zu den besten Dortmunder Spielern beim 2:1-Sieg im Pokalfinale gegen Frankfurt. Die BVB-Profis in der Einzelkritik.

Berlin. Roman Bürki: Beim Gegentor war der Schweizer machtlos (29.). Wurde während des Spiels nicht häufig geprüft. Was auf sein Tor kam, hielt er souverän. Note: 3

Marc Bartra: Leistete sich nach 25 Minuten eine erste Unsicherheit, als er sich von Ante Rebic den Ball auf der Grundlinie abnehmen ließ. Machte sonst einen stabilen Eindruck. Eine Viertelstunde vor dem Ende musste der Spanier verletzungsbedingt vom Feld. Note: 3

Sokratis: Das Gegentor zum 1:1 (29.) muss er sich ankreiden lassen. Als zentraler Abwehrspieler der Dreierkette darf er den Ball so nicht verlieren. Es blieb der einzige Fehler des Griechen, der wie ein Anführer auftrat, seine Zweikämpfe gewann und seine Teamkollegen immer wieder motivierte. Note: 3,5

Marcel Schmelzer: Bis zum Anpfiff musste der BVB um den Einsatz seines Kapitäns bangen. Entscheidend helfen konnte er seiner Mannschaft nicht. Mit Ausflügen nach vorne hielt er sich zurück. In der Defensive leistete er sich den einen oder anderen Aussetzer wie beim Pfostenschuss von Seferovic (36.), als er den Ball nicht klären konnte. Note: 4

Lukasz Piszczek: Beim Gegentor stimmte die Absprache in der Dortmunder Defensive nicht. Auch der Pole war dabei mit in der Verlosung, da er zu spät einrückte und den Treffer von Rebic nicht verhindern konnte. Ansonsten mit einer soliden Vorstellung. Note: 3

Matthias Ginter: Erhielt überraschend den Vorzug gegenüber Nuri Sahin und übernahm die Position vor der Dreierkette. Ließ die nötige Konzentration vor dem Pfostenschuss von Haris Seferovic vermissen (39.). Nach der Pause rückte er zurück in die Dreierkette. Dort machte er einen viel besseren Eindruck. Note: 3,5

Shinji Kagawa: Ein sehr auffälliges Spiel des Japaners, der den zweiten Pokalsieg mit dem BVB feiern darf. Spulte eine großes Pensum ab und hatte in der 53. Minute Pech, als er knapp am 2:1 scheiterte. Note: 2,5

Raphael Guerreiro: Auf den Europameister ist Verlass. Auch in Berlin war er dank seiner Lauf- und Zweikampfstärke einer der besten Borussen. Machte vor allem in der zweiten Halbzeit viel Dampf. Note: 2

Ousmane Dembélé: Seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten war die Eintracht nicht gewachsen. Das frühe Führungstor (7.) gehört in die Kategorie Weltklasse. Der Franzose baute danach wie der Rest des Teams bis zur Halbzeitpause ab. Danach drehte er aber wieder auf. Vor Aubameyangs Großchance tanzte er gleich drei Frankfurter aus (63.). Note: 2

Pierre-Emerick Aubameyang: Es war möglicherweise sein letzter Auftritt im Trikot des BVB. Lange sah es so aus, als würde dieser nicht in guter Erinnerung bleiben. Eine Stunde war nichts vom Gabuner zu sehen, dann war er aber für sein Team da. Zunächst traf er per Fallrückzieher nur Aluminium (63.). Vier Minuten später schnappte er sich beim Elfmeter den Ball und lupfte die Kugel mit großer Gelassenheit ins Netz. Das reichte zum Sieg. Scheiterte in der 85. Minute erneut am Pfosten. Note: 2

Marco Reus: Das Pokalendspiel im Berliner Olympiastadion ist einfach nicht sein Event. Der Nationalspieler machte kein gutes Spiel und musste zu allem Überfluss in der Halbzeitpause verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. Note: 4,5

Christian Pulisic: Seine Einwechslung brachte dem BVB deutlich mehr Schwung. Er war viel aktiver als Reus. Holte den Elfmeter mit einem beherzten Antritt heraus und hatte somit großen Anteil am Sieg. Note: 2

Gonzalo Castro: Auch seine Hereinnahme half der Borussia weiter. Der Ex-Leverkusener sorgte für Stabilität im Dortmunder Mittelfeld. Note: 2

Erik Durm (ab 76. Minute): ohne Note

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