BVB-Jungstars machen bei Sieg gegen RWO den Unterschied

Die Dortmunder bejubeln ihre 1:0-Führung, die Oberhausener sind bedient.
Die Dortmunder bejubeln ihre 1:0-Führung, die Oberhausener sind bedient.
Foto: Herbert Bahn

RWO trifft das Tor derzeit nicht. Trotz einer zunächst guten Leistung,ging die Partie bei der U 23 des BVB mit 0:3 (0:2) verloren. In entscheidenden Momenten blitzte die Klasse der Dortmunder auf. RWO beendete die Partie in Unterzahl, da Jannik Löhden in der Schlussphase verletzt passen musste.

Trainer Mike Terranova hatte seine Elf gegenüber dem Viktoria-Spiel leicht umgebaut. Löhden war in der Innenverteidigung wieder dabei, für ihn pausierte Mike Jordan. Dario Schumacher saß zunächst auf der Bank, für ihn rückte Nico Klaß auf die Sechs. Und vorne zog „Terra“ wieder die Mittelstürmer-Option, etwas überraschend fiel seine erste Wahl auf Raphael Steinmetz.

Bei den Dortmundern fehlte im Gegensatz zur Niederlage gegen Wiedenbrück (0:1) Julian Weigl. Dafür standen die Profis Alexander Isak, Dzenis Burnic und Sergio Gomez auf dem Platz.

Starker Beginn, dann kam der BVB

Die erste Viertelstunde auf dem durch Regen aufgeweichten Platz gehörte RWO. Nico Klaß gab vor der Viererkette den klassischen Sechser, Steinmetz in einem 4-1-4-1 die Spitze. Eine Fast-Gelegenheit hatte Patrick Bauder nach Lupfer von Steinmetz, doch der Schuss wurde geblockt (7.). Mit der ersten richtigen Aktion aber machen die Hausherren das Tor. Isak ließ Nakowitsch über links stehen und die Hereingabe in den Rücken der Abwehr verwandelte Gomez kühl fast vom Elfmeterpunkt: 1:0 (20.). Dortmund stand weiter tief, so dass sich RWO schwer tat, Räume zu finden. Eine Direktabnahme von Steinmetz landete in den Armen von BVB-Schnapper Eric Oelschlägel (27.).

Dass die RWO-Abwehr nicht immer sattelfest agiert, war in dieser Spielzeit schon häufiger zu sehen, gegen den BVB erneut. Bei einem Konter der Dortmunder über links standen Philipp Eggersglüß und Kai Nakowitsch viel zu weit weg von Sören Dieckmann. Der überlief die beiden in einem 35-Meter-Sprint und ließ Robin Udegbe mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance (40.).

Pech hatte RWO drei Minuten darauf, als ein toller Distanzschuss von Tim Hermes vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld flog.

Oberhausen kam besser aus der Pause, Hermes wagte einen Distanz-Freistoß, mit dem Oelschlägel Probleme hatte (52.). Die klareren Chancen hatten jedoch die Gastgeber, die verstärkt auf Konter setzten und durch Jo Boyamba (56.) und Domink Wanner die Partie hätten entscheiden können. Mit Dario Schumacher und Dominik Reinert kam mehr Zug, Schumacher hatte dann auch eine starke Szene, setzte den Ball aber am Kasten vorbei (63.). Und als der eingewechselte Tarik Kurt nach starker Vorarbeit von Schumacher aus bester Position verzog (75.), deutete sich an, dass RWO an diesem Abend nicht viel Glück haben würde.

Entscheidung durch Schwedens Nationalspieler Isak

Im Gegenzug kam Pech hinzu, oder besser gesagt die individuelle Klasse der Elf von Trainer Jan Siewert. Isak setzte sich überragend durch und schaute RWO-Keeper Robin Udegbe aus 18 Metern aus: 3:0 (78.) und natürlich die Entscheidung.

 
 

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