BVB hält die Augen auf dem Transfermarkt weiter offen

Sebastian Weßling
Trotz Aubameyang (v.l.), Sokratis und Mkhitaryan wollen sich Trainer Jürgen Klopp und die BVB-Verantwortlichen noch auf dem Transfermarkt umschauen.
Trotz Aubameyang (v.l.), Sokratis und Mkhitaryan wollen sich Trainer Jürgen Klopp und die BVB-Verantwortlichen noch auf dem Transfermarkt umschauen.
Foto: dpa
Die wichtigsten Personalentscheidungen hat Borussia Dortmund bereits getroffen: Lewandowski bleibt, Aubameyang und Mkhitaryan sind dazu gekommen. Und doch könnte der BVB auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden.

Dortmund. Im medialen Betrieb rund um den Fußball gibt es nicht wenige Internetportale, deren Kerngeschäft es ist, Transfergerüchte zu verbreiten und zu diskutieren – mal mehr, in der Regel aber weniger geprüft. In der abgelaufenen Sommerpause hätte Borussia Dortmund diese Seiten im Alleingang füllen können, ohne dass es jemals langweilig geworden wäre.

Beispielsweise mit der Dauer-Seifenoper um den abwanderungswilligen Stürmer Robert Lewandowski. Oder der Suche nach einem Nachfolger für Mario Götze, als Namen wie Isco, Eriksen oder de Bruyne herumgereicht wurden, bis schlussendlich Henrikh Mkhitarian in Dortmund unterschrieb. Zuvor war schon Pierre-Emerick Aubameyang gekommen.

Die Sommerpause ist nun so gut wie beendet, die Transferperiode allerdings noch nicht: Bis zum 31. August können Spieler unter Vertrag genommen werden und es ist nicht auszuschließen, dass auch der BVB noch einmal aktiv wird. „Wir halten die Augen offen“, sagt dessen Trainer Jürgen Klopp. „Aber eigentlich reicht mir der Kader auch.“

24 Spieler umfasst dieser Kader, darunter allerdings einige, die eher Perspektivspieler sind als dass sie bedenkenlos jederzeit gebracht werden könnten. „Um noch das eine oder andere vorzubereiten oder eine Eventualität noch ausschließen zu können, würden wir auch noch einen Spieler dazunehmen können“, sagt Klopp. Sprich: Bei längeren Verletzungspausen oder anhaltenden Formkrisen wichtiger Spieler wäre es schön, noch jemanden in der Hinterhand zu haben.

Einen konkreten Spieler haben die BVB-Verantwortlichen aber nicht im Visier: „So einfach ist das auch nicht, dass man eine Liste mit sechs Leuten hätte, von denen man dann einfach einen aussuchen muss“, sagt Klopp. „Das Richtige war bisher noch nicht dabei, aber weiter gucken werden wir auf jeden Fall.“ Und dafür waren, als er diese Worte sprach, noch 23 Tage Zeit.