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Borussia Dortmund – Wolfsburg: Schiri-Chaos! Aus diesem kuriosen Grund dauerte die Auswechslung so lange

Auch Julian Weigl wunderte sich offenbar über die lange Unterbrechung beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg. Grund für das lange Theater war die Technik der Schiris.
Auch Julian Weigl wunderte sich offenbar über die lange Unterbrechung beim Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg. Grund für das lange Theater war die Technik der Schiris.
Foto: imago sportfotodienst / Montage: DER WESTEN

Dortmund. Es war der kuriose Höhepunkt einer ansonsten ereignisarmen ersten Halbzeit im Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg (3:0).

Nach einer knappen halben Stunde in der Partie Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg verließ Schiedsrichter Tobias Welz beim Stand von 0:0 das Spielfeld. Beim Unparteiischen zwickte offenbar die Wade. Er konnte nicht weitermachen.

Borussia Dortmund: Kuriose Schiri-Szenen

Ein solcher Vorfall ist keine Seltenheit. Immer mal wieder verletzen Schiedsrichter sich in Bundesliga-Spielen und müssen ausgewechselt werden. Einer der Assistenten springt dann ein.

So sollte es auch am Samstag in der Partie zwischen Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg passieren. Stattdessen wurde das Spiel minutenlang unterbrochen. Die Fans warteten und warteten und warteten. Und niemand wusste, warum die Auswechslung der Referees so lange dauerte. Schließlich hatte Assistent Martin Thomsen doch längst seine Jacke ausgezogen und wäre bereit gewesen.

Das Headset war das Problem

„Collinas Erben“ halfen mal wieder mit einer simplen Erklärung aus. Via Twitter erklärte Schiri-Experte Alex Feuerheerdt: „Der Vierte Offizielle hat ein »Push to talk«-System mit einem Knöpfchen, um sich in den Funkverkehr zu schalten. Bei den anderen ist der Funkkanal immer offen. Deshalb musste getauscht werden.“

Ebenfalls interessant: Üblicherweise übernimmt in solchen Fällen der vierte Offizielle die Spielleitung. Laut „Collinas Erben“ war der vierte Offizielle im Spiel zwischen Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg jedoch ein „spezialisierter Assistent, der nicht mehr pfeift“.

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Thomsen war erster Assistent, und als Zweitliga-Schiri war er der Ranghöchste. Daher übernahm Thomsen die Rolle des Schiedsrichters.

BVB mit souveränem Sieg

Dem BVB war herzlich egal, wer das Spiel pfiff. Die Dortmunder drehten in der zweiten Halbzeit mächtig auf und gewannen 3:0. (dhe)

 
 

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