Dortmund

BVB trifft Entscheidung: Ousmane Dembélé bleibt suspendiert

Kein Mannschaftstrainin
Kein Mannschaftstrainin
Foto: dpa

Dortmund. Der BVB eine Entscheidung im Transfer-Hick-Hack um Mittelfeld-Dribbler Ousmane Dembélé getroffen: Er bleibt suspendiert.

Dembélé darf nicht am Mannschaftstraining teilnehmen

Das teilte der Verein am Sonntagmorgen mit. „Borussia Dortmund hat entschieden, die Suspendierung des Spielers Ousmane Dembélé vom Mannschaftstraining bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten“, heißt es.

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„Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende in Wolfsburg“, erklärt Sportdirektor Michael Zorc. „Ousmane Dembélé hat selbstverständlich die Möglichkeit, ein individuelles Training abseits der Gruppe zu absolvieren.“

Dembélé hatte in den letzten Wochen für viel Wirbel gesorgt - immer wieder hatte er klargemacht, dass den BVB gern verlassen würde. Zuerst entfernte er das Logo seines Arbeitgebers aus seinem Facebook-Profil. Später schwänzte er gar das Mannschaftstraining des BVB. Hintergrund ist der Wechselwunsch des Franzosen zum FC Barcelona.

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Durch den Rekord-Transfer können die Barca-Bosse sehr viel Geld ausgeben, und der BVB will sehr viel Geld für Dembélé bekommen. Das Preisschild für den Offensivspieler: über 110 Millionen Euro. Es wäre der bislang zweitteuerste Transfer der Fußballgeschichte.

Börsenmitteilung des BVB

Zwar erklärte der BVB am Donnerstag in einer Ad-hoc-Börsenmeldung, dass ein Angebot des FC Barcelona abgelehnt wurde, doch damit waren die Spekulationen um einen Dembélé-Wechsel in diesem Sommer noch nicht vom Tisch. Offenbar hatten die Barcelona-Bosse nur noch nicht genug Geld auf den Tisch gelegt.

Der BVB erklärte in seiner Börsenmitteilung jedenfalls: "Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ("BVB") hat ein Gespräch mit dem katalanischen Fußballklub FC Barcelona in Bezug auf einen möglichen Transfer des BVB-Spielers Ousmane Dembélé ("Spieler") zum FC Barcelona geführt. In diesem Gespräch haben die Vertreter des FC Barcelona ein Angebot unterbreitet, welches nicht dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers und auch nicht der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation des europäischen Transfermarktes entsprach. Dieses Angebot hat der BVB daher abgelehnt. Da bis zum heutigen Tag kein anders lautendes Angebot des FC Barcelona vorliegt, ist derzeit mit einem Transfer des Spielers zum FC Barcelona nicht zu rechnen und dieser aktuell nicht überwiegend wahrscheinlich." (pen/sat)

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