BVB-Juwel schockt mit Beichte: „Ich wollte aufhören“

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat im Jahr 2020 eine Mannschaft, die in der Bundesliga ganz oben mitspielen kann. Eines der Wunderkinder ist der norwegische Shootingstar Erling Haaland. Der erst 20-jährige Stürmer wechselte im Januar 2020 für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB. Heute soll er um die 80 Millionen Euro wert sein.

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Youssoufa Moukoko zählt zu den größten Talenten des deutschen Fußballs. Schon mit 16 Jahren feierte er sein Profi-Debüt beim BVB.

Doch beinahe wäre es nicht dazu gekommen. BVB-Juwel Youssoufa Moukoko hat jetzt erstmals über seine schwere Zeit gesprochen. Seine Aussagen im „WAZ“-Interview schockieren.

BVB-Talent Moukoko spricht offen über üble Berichte

Mit 16 Jahren und einem Tag feierte Youssoufa Moukoko im November 2020 seinen Bundesliga-Debüt für Borussia Dortmund. Damit ist Angreifer der jüngste Bundesliga-Spieler aller Zeiten.

Bei Borussia Dortmund hält man große Stücke auf sein Mega-Talent, schon in seinem jungen Alter zählt er fest zum Profi-Kader. Doch nicht von allen erhielt Moukoko immer nur Unterstützung. Seine überragenden Leistungen riefen auch Neid und Hass hervor.

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Das ist Youssoufa Moukoko:

  • Am 20. November 2004 in Yaoundé (Kamerun) geboren
  • Sein Vater holte ihn nach Hamburg, als er 9 Jahre alt war
  • Dort spielte er zunächst für den FC St. Pauli
  • Mit 12 wechselte er in die Jugend von Borussia Dortmund
  • Traf in 56 U17-Bundesliga-Spielen 90 Mal
  • Am 21. November 2020 feierte er im Alter von 16 Jahren und 1 Tag sein Bundesliga-Debüt

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Vor allem sein Alter wurde kritisch unter die Lupe genommen, der Youngster sah sich scheußlichen Anschuldigungen ausgesetzt.

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Moukoko „Ich wollte mir das nicht mehr antun. Ich wollte aufhören“

Jetzt hat sich Youssoufa Moukoko gegenüber der „WAZ“ erstmals dazu geäußert: „Am Anfang haben mich die Berichte noch sehr belastet, vor allem, als über mein Alter diskutiert wurde“, sagt er und gesteht dann: „Ich wollte mir das nicht mehr antun. Ich wollte aufhören.“

Das konnte sein Trainer Sebastian Geppert aber verhindern. Er habe ihm „extrem geholfen“ und hinter ihm gestanden. „Irgendwann bin ich mit der Aufmerksamkeit klargekommen, auf dem Platz konnte ich alles vergessen“, so Moukoko.

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Rassismus muss Youssoufa Moukoko aber noch heute ertragen. Beim Junioren-Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04 wurde er rassistisch beleidigt. „Es gibt sehr viele Vorfälle. In den sozialen Medien schlägt mir viel Hass entgegen, aber ich kann das nicht verhindern. Ich blende das aus. Wir können uns nur immer wieder dagegenstellen“, kommentiert Moukoko die Vorfälle.

Nach seiner Verletzung zum Saisonende will Moukoko jetzt in der neuen Spielzeit wieder voll angreifen. Unter Trainer Marco Rose bietet sich ihm eine neue Chance. (fs)