Dortmund

BVB-Boss Watzke – bei der wichtigsten Frage redet er plötzlich Klartext: „Es nützt doch nichts...“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will mit Borussia Dortmund in dieser Saison nur zu gerne wieder vorne mitspielen.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke will mit Borussia Dortmund in dieser Saison nur zu gerne wieder vorne mitspielen.
Foto: imago/Thomas Bielefeld

Dortmund. Hans-Joachim Watzke brennt schon förmlich auf die anstehende Saison. Noch knapp vier Wochen sind es bis zum ersten Meisterschaftsspiel, und der Geschäftsführer des BVB kann es kaum noch abwarten.

Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der Vorsaison gibt es für Watzke in dieser Spielzeit nur ein Ziel. „Ich habe gesagt, dass wir alles versuchen werden, um Meister zu werden. Dabei bleibt es“, sagt er nach der Rückkehr des BVB aus den USA.

BVB-Boss Watzke: „Ausgewogener Kader“

Nur zwei Punkte trennten den BVB und die Bayern am Ende der zurückliegenden Saison. „Das ist eine Plattform, von der wir unsere Ziele formulieren können“, sagt Watzke: „Ein Jahr zuvor hätten wir das nicht machen können. Es nützt ja nichts, wenn wir Ziele vorgeben, an die wir selbst nicht glauben.“

Ganz Fußball-Deutschland hatte den BVB in den vergangenen Wochen für die Top-Transfers gelobt. Auch Watzke ist mit den Neuverpflichtungen hochzufrieden. „Ich glaube, dass unser Kader ausgewogener ist als in der Vorsaison“, sagt er: „Vorne sind wir unberechenbarer geworden. Und ich bin sicher, dass die Rückkehr von Mats Hummels sich sehr bezahlt machen wird.“

Bayern auch Transfers top

Dass der FC Bayern in diesem Sommer noch keine Top-Stars an Bord holen konnte, spielt für Watzke in der Beurteilung des Münchner Kaders keine Rolle. „Es ist egal, was die Bayern noch machen, weil sie jetzt schon ein Topteam haben. Und die Bayern werden ja auch noch etwas tun, um quantitativ noch ein bisschen nachzulegen. Aber von der Qualität sind sie jetzt schon sehr, sehr stark.“

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Ein erstes Kräftemessen gibt es bereits zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start am 3. August, wenn die Bayern im Supercup zu Gast bei Borussia Dortmund sind. „So ein Interesse am Supercup hat’s eigentlich noch nie gegeben“, sagt Watzke: „Ich denke auch, dass beide Klubs das Spiel als erstes Pflichtspiel sehr ernst nehmen werden.“

 
 

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