Borussia Dortmund: Rode stichelt gegen den BVB – mit diesen Worten

Borussia Dortmund hat Sebastian Rode für die Rückrunde an Eintracht Frankfurt ausgeliehen.
Borussia Dortmund hat Sebastian Rode für die Rückrunde an Eintracht Frankfurt ausgeliehen.
Foto: imago/Jan Huebner

Frankfurt. Kaum hat Sebastian Rode den BVB verlassen, da konnte der Mittelfeldspieler sich die eine oder andere Breitseite gegen Borussia Dortmund nicht verkneifen.

Der 28-Jährige ist bis Saisonende an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Bei der SGE hatte Sebastian Rode schon von 2010 bis 2014 gespielt. Die Freude auf die Rückkehr ist bei ihm sehr groß.

BVB-Leihgabe Rode: „Die Fans sind richtig heiß“

„Die Fans sind richtig heiß, die Choreografien sind einfach unfassbar. Ich habe bei Bayern und Borussia Dortmund gespielt, die Eintracht-Fans brauchen sich vor niemandem zu verstecken“, sagte Sebastian Rode über die Fans von Eintracht Frankfurt und stichelte in Richtung BVB: „Hier ist teilweise bessere Stimmung als im Westfalenstadion.“

Schon im vergangenen Sommer hätte die Frankfurter Eintracht den Mittelfeldmotor gerne geholt. Dass es damals nicht klappte, ärgerte Rode offenbar: „Es gab schon im Sommer Kontakt, da klappte es leider nicht. Mir wurde in Dortmund relativ spät im August gesagt, dass mit mir nicht gerechnet wird und es auch in den englischen Wochen schwierig werden wird, auf Einsätze kommen. Die Eintracht hat dann nochmal vieles versucht, am Ende hat es aus verschiedenen Gründen aber nicht funktioniert.“

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Rode weiter: „Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt hingehauen hat. Bruno Hübner und Fredi Bobic standen mit meinem Berater in Austausch, sie ließen mich auch im Training beobachten. Mitte Dezember kam Schwung rein - und an dem Tag des Spiels gegen die Bayern wurde die mündliche Vereinbarung über die Ausleihe im Winter getroffen.“

„Dorfacker? Muss nicht sein!“

Die Möglichkeit, bei den Amateuren von Borussia Dortmund in der Regionalliga West Spielpraxis zu sammeln, wollte Rode offenbar nicht wahrnehmen: „Das muss immer passen - und es muss nicht unbedingt sein, irgendwo auf einem Dorfacker zu spielen.“

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Sebastian Rode blickt auf zwei enttäuschende Jahre zurück: „Ich hatte gehofft, in Dortmund wieder mehr zu spielen, doch dann kamen die Verletzungen hinzu. Das kann man nie beeinflussen. Als Sportler ist es am wichtigsten, dass die Knochen halten und man 100 Prozent fit ist. Bei mir waren die letzten zwei Jahre verletzungstechnisch beschissen. Ich konnte kaum trainieren und nicht spielen. Das war eine harte Zeit, doch jetzt schaue positiv in die Zukunft.“

Was passiert nach der Leihe?

Was nach dem sechsmonatigen Leihgeschäft passiert, kann Rode noch nicht sagen. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf das nächste halbe Jahr“, so der 28-Jährige: „Es ist enorm wichtig, dass ich wieder spiele. Es soll eine Win-win-Situation sein: für die Eintracht, dass wir eine sehr gute Rückrunde spielen - und für mich, dass ich zu Einsatzzeiten komme. Was darüber hinaus ist, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aufgrund meiner letzten zwei Jahre ist es schwierig, so weit zu planen.“

 
 

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