Ex-BVB-Skandalnudel Ousmane Dembélé bei Barca vor dem Aus – wechselt er jetzt ausgerechnet zu diesem Club?

Wie beim BVB: Ousmane Dembélé bekleckert sich bei Barca offenbar nicht mit allzu viel Ruhm.
Wie beim BVB: Ousmane Dembélé bekleckert sich bei Barca offenbar nicht mit allzu viel Ruhm.
Foto: imago/VI Images

Barcelona. Bei Borussia Dortmund hatte Ousmane Dembélé sich vor einem Jahr selbst zur Persona non grata gemacht. Auch beim FC Barcelona steht der Franzose nun vor dem Aus. An einer Verpflichtung des Sorgenkinds soll ausgerechnet ein Verein interessiert sein, dessen Trainer dem BVB so nahesteht wie kaum ein anderer.

Für eine Ablöse von 105 Millionen Euro war Ousmane Dembélé im Sommer 2017 vom BVB zu Barca gewechselt. Der Angreifer hatte seinen Transfer mit einem Trainingsstreik forciert.

BVB-Problemkind Ousmane Dembélé mit Schwierigkeiten bei Barca

In Barcelona setzte ihn eine langwierige Verletzung zunächst monatelang außer Gefecht. Anschließend verhinderte die große Konkurrenz um Lionel Messi, Luis Suarez oder Philippe Coutinho, dass Ousmane Dembélé regelmäßig zum Einsatz kam. Weil der 21-Jährige sich abseits des Platzes bereits mehrere Disziplinlosigkeiten erlaubte, erwägt der FC Barcelona nun einen Verkauf im Winter (hier alle Hintergründe zu Dembélés Fehltritten bei Barca).

Laut der spanischen Sportzeitung „Mundo Deportivo“ gibt es auch bereits einen namhaften Interessenten. Der FC Liverpool soll seine Fühler nach Ousmane Dembélé ausgestreckt haben. Die „Reds“ wollen den Franzosen demnach verpflichten, weil sie befürchten, dass aus dem Angriffstrio Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané mindestens ein Star im kommenden Sommer wechseln wird.

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Dembélé zu Liverpool?

Für Ousmane Dembélé müsste Liverpool ganz schön tief in die Tasche greifen. Barca hatte 105 Millionen Euro Ablöse sowie bisher 10 Millionen Euro an Bonuszahlungen abgedrückt. Der Vertrag des Youngsters bei den Katalanen läuft noch bis 2022.

Dass Liverpool das nötige Kleingeld hat, bewies der Verein in diesem Jahr eindrucksvoll, als er mit Virgil van Dijk (79 Mio. Euro), Alisson (62,5 Mio.), Naby Keita (60 Mio) und Fabinho (45 Mio.) mehr als 200 Millionen Euro für nur vier Spieler ausgab.

Doch Liverpool wird gewiss zwei Mal über eine Verpflichtung des Enfant terrible nachdenken. Denn Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp unterhält nach wie vor gute Kontakte zu Borussia Dortmund und wird sich bestimmt genau über den ehemaligen Dortmunder Profi erkundigen.

 
 

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