Dortmund

BVB-Sportdirektor Zorc stellt klar: „Darauf werden wir sicher nicht reinfallen“

Bei Borussia Dortmund wollen Lucien Favre und Michael Zorc sich nicht verrückt machen lassen.
Bei Borussia Dortmund wollen Lucien Favre und Michael Zorc sich nicht verrückt machen lassen.
Foto: imago/Kirchner-Media

Dortmund. Allmählich fällt es schwer, die Leistungen von Borussia Dortmund zu beschreiben, ohne in große Superlative zu verfallen. Die 4:0-Gala gegen Atletico Madrid war der vorläufige Höhepunkt einer bisher bärenstarken Saison des BVB. Sportdirektor Michael Zorc tritt aber ganz bewusst auf die Euphoriebremse.

„Solch einen guten Start in allen Wettbewerben haben wir bei Borussia Dortmund selten erlebt“, sagt Zorc: „Dafür gibt’s von mir auch noch mal ein Riesen-Kompliment an Mannschaft und Trainerteam.“

BVB macht „genau so weiter wie bisher“

Aber wie geht der BVB mit dieser Euphorie um? „Wir machen genau so weiter wie bisher“, erklärt Zorc: „Wir denken von Spiel zu Spiel. Das hat uns bislang gut getan und stark gemacht.“

Der Sportdirektor warnt aber auch: „Wenn wir uns das 4:0 gegen Atletico Madrid ansehen, dann ist das sicher ein gutes Ergebnis, und die Mannschaft hat es überragend gemacht. Aber wir haben auch gesehen, dass wir uns ein, zwei Tore hätten fangen können.“

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Zorc weiter: „Daher gibt es für uns überhaupt keinen Grund, warum wir auf die ganzen Jubel-Arien reinfallen sollten, die gerade auf uns einprasseln. Wir werden aus dieser Situation definitiv nichts anderes ableiten als weiterhin hart zu arbeiten und als Mannschaft geschlossen aufzutreten.“

Favre: „Hertha hat 2:0 gegen die Bayern gewonnen“

Am Samstag steht für Borussia Dortmund bereits die nächste Aufgabe an. Am 9. Bundesliga-Spieltag empfängt der BVB die Hertha aus Berlin. Auf die Frage, wie die Dortmunder in der ganzen Champions-League-Euphorie nicht abheben und sich stattdessen konzentriert auf den kommenden Gegner vorbereiten können, antwortete Lucien Favre lakonisch: „Hertha hat 2:0 gegen die Bayern gewonnen.“

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Der BVB-Coach weiter: „Die Berliner haben in diesem Jahr eine verbesserte Mannschaft mit vielen guten, talentierten Spielern. Es ist sehr schwierig gegen sie ein Tor zu schießen.“

Borussia Dortmund und Hertha BSC treffen am Samstag um 15.30 Uhr im Westfalenstadion aufeinander.

 
 

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