Borussia Dortmund: Ballack verrät: DAS wurde Götze zum Verhängnis

Jesse Marsch wurde zuletzt als Trainerkandidat bei Borussia Dortmund gehandelt.
Jesse Marsch wurde zuletzt als Trainerkandidat bei Borussia Dortmund gehandelt.
Foto: imago images/Team 2

Ein Sommer-Abgang steht bei Borussia Dortmund bereits fest: Mario Götze wird seinen auslaufenden Vertrag beim BVB nicht verlängern.

Vier Jahre nach seinem Comeback vom FC Bayern wird der 28-Jährige sich einen neuen Verein suchen. Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack verriet nun, was dem Star von Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren zum großen Verhängnis wurde.

Borussia Dortmund: Ballack über Favre

Im Gespräch mit Sport1 ging Ballack zunächst auf die Trainer-Diskussion bei Borussia Dortmund ein. „Die entscheidende Frage ist doch: Welcher Trainer kann beim BVB eine Mannschaft nicht nur weiterentwickeln, sondern auch aktuell mit tollem Fußball immer wieder emotionalisieren und diese Begeisterung im und um den Klub demonstrieren“, sagte Ballack.

Der 43-Jährige muss feststellen: „Favre ist nun mal kein Trainer wie Jürgen Klopp. Favre ist ein sachlicher Fachmann, der sehr ruhig wirkt, und den man kaum aus der Reserve locken kann. Menschen tun sich schwer, so einen Trainertypen zu greifen. Deswegen ist es ganz besonders wichtig, dass ein Trainer wie Favre besonders gestützt wird.“

Ob Favre der richtige Trainer für Borussia Dortmund ist, lässt sich laut Ballack „nicht nach drei gewonnenen oder verlorenen Spielen analysieren. Man sieht es ja an Florian Kohfeldt in Bremen. Viele haben ihn schon abgeschrieben und auf einmal holt er sieben Punkte aus drei Spielen. Ein Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ist sehr komplex.“

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„Götze einer der Besten in Deutschland“

Der frühere Nationalmannschafts-Kapitän ging auch auf Mario Götze ein. Der BVB-Star war einst als das größte Talent im deutschen Fußball angepriesen worden. Seit Jahren wird der Offensivspieler diesen Erwartungen jedoch nicht ansatzweise gerecht.

Ballack: „Götze ist ein fantastischer Fußballer und er war ganz sicher einer der Besten, die wir je in Deutschland hatten. Der Spielstil der Neuzeit ist ihm nun zum Verhängnis geworden. Dieses Pressen mit hohem Tempo, die vielen Sprints, dafür ist er nicht so prädestiniert.“

Ballack wünscht dem WM-Helden von 2014: „Wichtig ist, dass sein neuer Trainer von ihm überzeugt ist, seine Art von Fußball schätzt, und ihn spielen lässt. Ich wünsche ihm ein gutes Händchen bei der Vereinsauswahl.“ (dhe)

 
 

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