Dortmund

BVB-Fans verwundert – SO haben sie Lucien Favre noch nie erlebt

BVB-Coach Lucien Favre feuerte sein Team lautstark an.
BVB-Coach Lucien Favre feuerte sein Team lautstark an.
Foto: imago images

Dortmund. So kannten die BVB-Fans Lucien Favre noch gar nicht...

Es war ein zähes Spiel bei Dauerregen am Mittwochabend im leeren Westfalenstadion. Am Ende stand ein verdienter 2:0-Sieg von Borussia Dortmund. Auch dank Lautsprecher Lucien Favre. Der BVB-Coach war auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sichtlich heiser.

BVB-Coach Favre heiser - so laut kannten ihn die Fans noch gar nicht

Kein Wunder: während der 90 Minuten hatte Favre immer wieder laute Kommandos aufs Spielfeld gebrüllt, seine Mannen nach vorne gepeitscht.

Was dem Schweizer nicht gefallen hatte: „Es war geplant mehr auf der Seite zu spielen, Sancho und Reyna waren zu viel innen statt außen zu bleiben. Es war zu einfach zu verteidigen.“ So tat sich der BVB lange schwer gegen sehr tiefstehende Russen.

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Doch die Geduld und die Kommandos von Favre sollten sich auszahlen. Das sah auch der Übungsleiter nachher so. Ein Extra-Lob gab es für seine Innenverteidiger Mats Hummels und Manuel Akanji, die wie gegen Schalke 04 keine Torchance zu gelassen hatten. „Zenit hatte praktisch keine Torchance, das ist sehr, sehr gut“, so Favre.

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Favre: „Ich bin immer laut“

Dass der 62-Jährige, der sonst nicht unbedingt als Schreihals an der Seitenlinie bekannt ist, ungewohnt lautstark sein Team antrieb, kommentierte er nach dem Spiel augenzwinkernd: „Ich bin immer laut. Sie müssen demnächst genauer hinhören.“

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Borussia Dortmund – Zenit St. Petersburg 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Jadon Sancho (78./ FE), 2:0 Erling Haaland (90.)

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Sportdirektor Michael Zorc pflichtete ihm im Sky-Interview bei: „Er hat die Jungs immer wieder angetrieben. Wenn keine Zuschauer da sind, dann hört man das. Er hat immer wieder angemahnt, schnell zu spielen. Das war gut.“ (ms)

 
 

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