Borussia Dortmund: Wegen Messi! Erleidet Barcelona das gleiche Schicksal wie den BVB?

Die Situation um Lionel Messi kommt den Fans von Borussia Dortmund bekannt vor.
Die Situation um Lionel Messi kommt den Fans von Borussia Dortmund bekannt vor.
Foto: imago images / Poolfoto

In der hitzigen Diskussion um Lionel Messi und dessen bevorstehendem Abgang bei seinem jahrelangen Verein FC Barcelona schrecken speziell die Fans des BVB auf.

Die Anhänger von Borussia Dortmund fühlen sich durch das Verhalten von Lionel Messi an zwei weniger schöne Kapitel in der Vereinsgeschichte des BVB erinnert. Aber eins nach dem anderen.

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Lionel Messi: BVB-Fans blicken erschrocken nach Barcelona

Lionel Messi hatte den Verantwortlichen des FC Barcelona mitgeteilt, dass er seinen Vertrag bei Barca umgehend auflösen will. Eine Klausel in seinem Arbeitspapier ermöglicht es dem Argentinier, seinen Kontrakt zum Ende einer Saison aufzulösen, um dann ablösefrei wechseln zu können.

Barcelona verweist allerdings auf den Umstand, dass die Frist für diese Klausel bereits am 10. Juni verstrich. Lionel Messi hingegen pocht darauf, dass die Frist durch die Corona-Unterbrechung deutlich nach hinten geschoben werden müsse. Und nun liegen Verein und Superstar im Streit.

Lionel Messi wird doch nicht etwa streiken?

Am Sonntag droht dem FC Barcelona eine brenzlige Situation, die Fans des BVB nur zu gut kennen. Dann beginnt bei Barca die Vorbereitung auf die kommende Saison mit einem umfassenden Corona-Test aller Spieler. Wird Lionel Messi dann womöglich nicht erscheinen und in einen Streik treten?

Die Anhänger von Borussia Dortmund erinnern sich nur äußerst ungerne daran zurück, wie Ousmane Dembélé vor drei Jahren in einen Trainingsstreik getreten war, um seinen Wechsel zum FC Barcelona zu forcieren. Nun könnte Barca ein ähnliches Schicksal erleiden.

Barca droht leer auszugehen

Im Gegensatz zum BVB, der damals mehr als 100 Millionen Euro für Dembélé kassiert hatte, droht Barca bei dem Streit allerdings leer auszugehen. Denn sollte in letzter Instanz tatsächlich ein Gericht urteilen, dass die Frist für die Ausstiegsklausel sich im Vertrag von Lionel Messi wirklich um mehrere Monate nach hinten verschoben hat, kann der Argentinier den Klub ablösefrei verlassen.

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Sollte Barca jedoch Recht gegeben werden, müsste Lionel Messi vorerst bei den Katalanen bleiben und könnte den Verein zunächst nur für die festgeschriebene Fabel-Ablöse von 700 Millionen Euro verlassen.

Auch Aubameyang stänkerte bis zum Wechsel

Ein ähnliches Bild gab auch Pierre-Emrick Aubameyang ab, kurz bevor der BVB ihn zum FC Arsenal London ziehen ließ. Der Gabuner leistete sich mehrere Fehltritte, wurde des Öfteren sanktioniert, bis er im Winter 2018 endlich seinen Willen bekam. Am letzten Tag des Wintertransferfensters wechselte er schließlich von Borussia Dortmund in die englische Hauptstadt. Die Schwarzgelben strichen knapp 64 Millionen Euro ein.

Manchester City heiß auf Messi

Die Frage bleibt: Wohin wechselt Messi? Offenbar macht sich vor allem der englische Vizemeister Manchester City große Hoffnungen darauf, den Argentinier zu verpflichten. Bei den Skyblues würde er auch wieder auf Pep Guardiola treffen. City wäre anscheinend sogar bereit, eine dreistellige Ablösesumme zu bezahlen. (dhe)

 
 

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