BVB-Sportdirektor Zorc verrät: DESHALB hat es mit Nagelsmann noch nicht geklappt

Julian Nagelsmann wird immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht.
Julian Nagelsmann wird immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht.
Foto: imago images/photoarena/Eisenhuth

Wenn es beim BVB um die Trainerposition geht, ist Julian Nagelsmann immer wieder ein Thema. Bislang hat es aber noch nicht geklappt mit einer Verpflichtung.

Warum Julian Nagelsmann noch nicht BVB-Trainer geworden ist, erklärte Sportdirektor Michael Zorc nun auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig.

BVB und Nagelsmann: Deshalb kamen sie noch nicht zusammen

Trotz seiner 33 Jahre ist Julian Nagelsmann schon sehr weitgekommen in seiner Karriere. Mit gerade einmal 28 Jahren übernahm er 2016 die Rolle des Cheftrainers bei der TSG Hoffenheim. Drei Jahre lang leistete er starke Arbeit und wurde schließlich von RB Leipzig abgeworben.

In Leipzig führte er seine Laufbahn nahtlos fort. In seinem ersten Jahr erreichte er mit RB sogar das Halbfinale der Champions League und spielt in dieser Spielzeit ebenfalls wieder eine sehr gute Rolle auf nationaler und internationaler Ebene.

Diese Entwicklung ist auch Borussia Dortmund nicht verborgen geblieben. „Julian hat bisher für sein Alter eine beeindruckende Trainerkarriere hingelegt. Es ist unbestritten, dass er ein ausgewiesener Fußball-Fachmann ist, der Innovationen immer wieder in seine Arbeit einfließen lässt. Er schafft es immer wieder seine Mannschaft ans Laufen zu kriegen“, so Zorc über Nagelsmann.

Zorc: „Deshalb hat sich das nicht ergeben“

In den Überlegungen des BVB hat Nagelsmann offenbar schon öfters eine Rolle gespielt. Zorc verriet nämlich nun: „Julian ist sicher ein talentierter guter Trainer, aber wir hatten in der Vergangenheit auch sehr gute Trainer bei uns. Es gab bestehende Verträge. Deshalb hat sich das nicht ergeben, weil wir natürlich trainertechnisch bereits versorgt waren.“

Als Borussia Dortmund 2018 einen Nachfolger für Peter Stöger suchte, hatte Nagelsmann noch Vertrag bei der TSG Hoffenheim. Vermutlich hätte der BVB ihn durchaus aus dem Vertrag kaufen können, doch Dortmund entschied sich für den erfahrenen Lucien Favre.

Bei der Entlassung von Favre Ende 2020 war dann die Möglichkeit nicht gegeben, Julian Nagelsmann von RB Leipzig loszueisen. So ein kurzfristiger Wechsel war für einen ambitionierten Trainer wie Nagelsmann kein Thema.

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BVB: Terzic, Nagelsmann oder Rose?

Auch wenn RB Leipzig der festen Überzeugung ist, dass Julian Nagelsmann über den Sommer hinaus in Sachsen bleibt, könnte der BVB möglicherweise Versuche unternehmen, um Nagelsmann abzuwerben.

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Die Zukunft auf dem Trainerstuhl ist nämlich noch ungeklärt. Bis zum Saisonende hat Edin Terzic Vertrag. Ob er langfristig bleibt, wollte der BVB bislang noch nicht entscheiden. Neben Nagelsmann gilt Marco Rose von Borussia Mönchengladbach als heißer Kandidat.

Nagelsmann nicht interessiert

Nagelsmann selber machte dem BVB aber wenig Hoffnungen: “Es gibt für niemanden in Leipzig einen Grund, nervös zu werden. Die Situation mit Dortmund ist genauso wie damals in Hoffenheim. Es gibt keine Passung und auch keine Notwendigkeit. Ich habe meine Ziele mit Leipzig.”

 
 

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